StopKillingGames auf dem Weg nach Brüssel

3 months ago 5

Ich hatte das Thema in der Vergangenheit bereits aufgegriffen: Die Initiative „Stop Killing Games“ setzt sich dafür ein, dass in der Europäischen Union neue Gesetze eingeführt werden, welche es Entwicklern und Publishern untersagen sollen, Gamer einfach die Möglichkeit zu nehmen, bereits erworbene Spiele zu nutzen. Der aktuelle Stand?: Rund 1,45 Millionen Unterschriften konnten bis zum Stichtag am 31. Juli gesammelt werden. Die ersten Prüfungen der nationalen Behörden zeigen eine Validierungsquote von etwa 97 Prozent der eingereichten Unterschriften. Wenn das so bleibt, ist das schon extrem hoch.

Die Verifizierung durch die zuständigen Stellen wird noch etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Nach Abschluss dieses Prozesses wird die Petition direkt der Europäischen Kommission übergeben. Damit beginnt die legislative Phase, in der Kommission und Parlament über das weitere Vorgehen entscheiden müssen. Das Team bereitet sich aktuell intensiv auf die nächsten Schritte vor. Dazu gehören Gespräche mit Parlamentariern und der Kommission sowie Maßnahmen gegen mögliche Fehlinformationen und Lobby-Arbeit. Einige Details bleiben dabei zunächst unter Verschluss, frühere Erfahrungen hätten gezeigt, dass zu viel Transparenz auch Risiken bergen kann. Wer die Initiative weiter verfolgen möchte, findet alle Informationen auf der offiziellen Website stopkillinggames.com sowie in den sozialen Medien.

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