Gezielte Phishing-Angriffe auf Signal: Unvorsichtige Nutzer riskieren ihre Konten

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In letzter Zeit häufen sich Berichte über gezielte Phishing-Angriffe auf Signal-Nutzer. Betroffen waren dabei auch Regierungsvertreter und Journalisten, deren Konten übernommen wurden. Signal hat sich dazu offiziell geäußert und klargestellt, dass die Verschlüsselung und die Infrastruktur des Messengers nicht kompromittiert wurden.

Die Betrüger nutzen dabei Social-Engineering-Methoden, indem sie sich als vertrauenswürdige Kontakte oder gefälschte Support-Dienste ausgeben, um an die sensiblen Verifizierungscodes und PINs zu gelangen. Obwohl die technische Infrastruktur und die Verschlüsselung des Messengers weiterhin sicher sein sollen, ermöglicht die freiwillige Herausgabe dieser Daten den Tätern eine vollständige Kontoübernahme. Fehler 40 also – die Gefahr sitzt 40 cm vor dem Bildschirm.

Signal betont ausdrücklich, dass das Unternehmen niemals unaufgefordert Kontakt aufnimmt oder nach privaten Zugangsdaten fragt. Im Zweifelsfall sollten Nutzer skeptisch bleiben und niemals ihre SMS-Codes mit Dritten teilen. Das sollte eigentlich für jedermann zur alltäglichen Vorsicht im Umgang mit entsprechender Technik dazugehören, tut es aber eben nicht. Sensibilisiert vielleicht auch gerade darum ruhig mal wieder den einen oder anderen im Familien- und Freundeskreis, von dem ihr solche Leichtsinnigkeiten kennt.

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