Apple: Deutsche Medienverbände halten ATT-Änderungen für unzureichend

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Apple steht in Deutschland wegen seines App-Tracking-Transparency-Frameworks weiter unter Druck. Mehrere Verbände aus der Werbe- und Medienbranche haben sich nun an das Bundeskartellamt gewandt und erklärt, dass die von Apple vorgeschlagenen Anpassungen nicht ausreichen sollen, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken auszuräumen.

Apple hatte im Dezember Änderungen an den Einwilligungsdialogen vorgeschlagen. So sollten Hinweise für eigene Dienste und Apps von Drittanbietern neutraler gestaltet und in Wortlaut sowie Darstellung angeglichen werden. Auch der Zustimmungsprozess für Entwickler sollte vereinfacht werden.

Die Verbände sehen das aber offenbar nicht als Lösung. Ihrer Einschätzung nach bliebe Apple weiterhin der zentrale Gatekeeper für werberelevante Daten und würde nach wie vor bestimmen, wer auf diese Daten zugreifen darf und wie Unternehmen mit Nutzern kommunizieren können.

Entsprechend fordern sie, dass das Bundeskartellamt Apples Vorschläge ablehnt, ATT stoppt und zudem eine Geldbuße prüft. In Deutschland können bei Kartellverstößen Strafen von bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängt werden.

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