OpenAI startet das Programm Rosalind Biodefense. Es soll ausgewählten Entwicklern und Regierungspartnern Zugang zu GPT-Rosalind geben, einem KI-Modell für die Biowissenschaften. Rosalind wurde im April vorgestellt und soll besser über Moleküle, Proteine, Gene und Krankheitsbiologie schlussfolgern können als bisherige GPT-Varianten. Forscher sollen damit schneller von der Hypothese zum Experiment kommen.
Ziel von Rosalind Biodefense ist es, die Abwehr biologischer Bedrohungen und die Pandemievorsorge zu stärken. OpenAI übernimmt die Kosten für den Zugang und unterstützt geprüfte Entwickler beim Aufbau von KI-Anwendungen in Bereichen wie Frühwarnsysteme, Diagnostik und Impfstoffentwicklung. OpenAI, Anthropic und generell KI-Forscher warnten in der Vergangenheit wiederholt vor dem Einsatz von KI für die Entwicklung von Biowaffen.
Zu den ersten Partnern gehören das Lawrence Livermore National Laboratory, das Johns Hopkins Applied Physics Laboratory und die Impfstoff-Initiative CEPI, die an der schnelleren Entwicklung von Vakzinen gegen Epidemien arbeitet. Auch Organisationen wie Fourth Eon und SecureDNA nutzen das Modell für DNA-Screening. OpenAI betont, dass das Programm auf bestehenden Sicherheitsmaßnahmen aufbaut. Bewerbungen sind weltweit möglich.
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