Drohnenfund: Berlin beschuldigt Moskau

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Stand: 02.09.2026, 10:31 Uhr

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Nach dem Sprengstoff-Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle zieht Berlin die Konsequenzen – Putin reagiert entschlossen dagegen

In der Nacht zum 5. August 2026 entdeckte ein Mitarbeiter am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne – platziert unmittelbar neben ukrainischen Antonov-Frachtmaschinen. Der Flughafen gilt als zentraler Umschlagplatz für westliche Militärhilfe an die Ukraine. Spezialkräfte entschärften die Drohne, der Zünder war defekt. Spätere Ermittlungen förderten Brisantes zutage: An der Drohne gesicherte DNA soll mit Spuren vom Brandanschlag auf das DHL-Logistikzentrum am Leipziger Flughafen aus dem Juli 2024 übereinstimmen. Insgesamt wurden drei Sprengstoff-Drohnen in der Region entdeckt. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Am 1. September machten Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadephul Russland offiziell verantwortlich – und was die Bundesregierung danach ankündigte, verändert die diplomatischen Beziehungen zu Moskau grundlegend.

Drohnen-Spur nach Moskau: Was die Ermittler herausfanden

Der Vorfall in Leipzig steht nicht allein. Experten und westliche Geheimdienste verweisen seit Monaten auf eine wachsende Serie hybrider Angriffe, die Russland zugerechnet werden – von Brandanschlägen auf Logistikzentren über Sabotage an Bahnstrecken bis hin zu Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur in ganz Europa. NATO und europäische Partner erklärten nach dem Vorfall in Leipzig ihre volle Solidarität mit Deutschland. Moskau hingegen bezeichnete die deutschen Schritte als gefährliche Eskalation und drohte mit Gegenmaßnahmen. Wie sich Kremlchef Wladimir Putin dazu geäußert hat und was er der Bundesregierung ausrichten ließ, ist im Video zu sehen.

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