Schließung russischer Einrichtungen

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Russland plane Maßnahmen, die "Leib und Leben" von Menschen gefährden könnten. Darauf deute ein Depot mit russischen Waffen hin, das vor kurzem am Stadtrand von Berlin entdeckt wurde. Auch der Vorfall an der Grenze zwischen Serbien und der EU zeige eine neue Art der Bedrohung. Dort war ein mit Sprengstoff beladenen Laster gestoppt worden, der "mit von Russland gesteuert wurde". Außerdem stünden Manager aus dem Rüstungsbereich seit geraumer Zeit unter Polizeischutz. Die Russland-Expertin bilanziert deshalb, dass wir in den letzten Monaten ein "Zuspitzen von Aktivitäten von russischer Seite sehen".

Sanktionen gegen Russland "können Wirkung entfalten"

Als Konsequenz auf den vereitelten russischen Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne will die Bundesregierung das Russische Haus in Berlin und das russische Generalkonsulat in Bonn schließen. Diese Maßnahmen "können eine Wirkung entfalten", sagt Sarah Pagung. Beide Institutionen würden der Spionage verdächtigt und könnten an der "Steuerung von Desinformationskampagnen" in Deutschland beteiligt gewesen sein. Mit der Schließung würden solche Kampagnen erschwert, wenn sie auch nicht gänzlich verhindert werden könnten.

Drohnenangriff in Leipzig/Halle Putin bezeichnet deutsche Maßnahmen als "schweren Fehler"

Siegesgewiss - so präsentierte sich der russische Präsident bei einer Pressekonferenz. In der Ukraine rückten russische Soldaten vielerorts vor, so Putin. Und die deutschen Strafm…

Reaktion aus Russland gegen Sanktionen war "erwartbar"

Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die deutschen Strafmaßnahmen gegen sein Land als "schweren Fehler" und sprach von Beweisfälschung. Eine solche Reaktion sei "erwartbar" - mit einem "Geständnis" nicht zu rechnen gewesen, analysiert die Leiterin des Bereichs internationale Politik bei der Körber Stiftung. Russland habe beispielsweise eine Beteiligung am Mord im Kleinen Tiergarten in Berlin im Jahr 2019 abgestritten. Gleiches gelte für die verschiedenen Anschläge mit Giftstoffen. Jetzt beobachte Russland das weitere Vorgehen Deutschlands, wie die angekündigten Maßnahmen gegen die Schattenflotte.

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