
Wir erinnern uns. Meta wollte Drittanbieter-KIs wie ChatGPT im Herbst des letzten Jahres den Zugang zur WhatsApp-Business-API verbieten. Als konkreten Grund gab man an, dass die API eigentlich für Kundenservice und relevante Updates gedacht ist, nicht als Plattform für KI-Assistenten oder Bots. Seit gestern gilt das Verbot offiziell, allerdings nun doch nicht überall. Nach regulatorischem Druck hat Meta bestätigt, dass Nutzer in Italien und Brasilien weiterhin mit LLMs wie ChatGPT über WhatsApp chatten dürfen.
Hintergrund ist der Vorwurf wettbewerbswidrigen Verhaltens. In Italien schaltete sich die Kartellbehörde AGCM ein und ordnete an, das Verbot vorerst auszusetzen. In Brasilien gab es eine ähnliche Entscheidung durch CADE. Meta musste reagieren und hat beide Länder explizit ausgenommen.
Die Regelung gilt jedoch weiterhin für den Rest der Welt, zumindest vorerst. In der EU läuft noch eine Untersuchung, die das Ganze auch hierzulande kippen könnte. Es bleibt also spannend, wie lange Meta diese Linie noch halten kann.
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