Vodafone setzt auf OpenRAN und Samsung als neuen Ausrüster im Mobilfunknetz

4 months ago 7

Vodafone teilt mit, dass man ab 2026 auch auf Samsung als Ausrüster für sein Mobilfunknetz in Deutschland setzt. Mehr noch, gemeinsam mit dem südkoreanischen Partner will man innerhalb der nächsten fünf Jahre tausende Mobilfunkstationen in Deutschland auf Basis von OpenRAN-Technologie bauen. Letzteres steh für Open Radio Access Network, bringt aber vor allem Vodafone selbst technische Vorteile.

Denn bei dem OpenRAN-Prinzip ist es möglich eben Komponenten verschiedener Anbieter miteinander zu kombinieren. Zudem sind Hard- und Software voneinander getrennt, was man auch Disaggregation nennt. Ihr habt davon direkt eigentlich nichts, dass Vodafone das Ganze bejubelt, hängt aber damit zusammen, dass man so weniger stark von einzelnen Partnern abhängig ist.

Wismar wird laut Vodafone im nächsten Jahr die erste OpenRAN-Stadt Deutschlands im Vodafone-Netz. Der Fokus liege laut dem Mobilfunkanbieter langfristig auf einem Mix aus neuen Standorten und Umrüstmaßnahmen im Zuge des regulären Mobilfunk-Ausbaus. In den vergangenen Monaten hat Vodafone bereits an einzelnen Stationen im ländlichen Raum die OpenRAN Technologie von Samsung getestet. Im Zuge des OpenRAN-Projekts soll Samsung im Auftrag von Vodafone eng mit Dell Technologies (Server), Intel (Prozessoren) und Wind River (Cloud) zusammenarbeiten.

Indirekt stellt man auch Vorteile für die User in Aussicht. Etwa könne Vodafone dank der Offenheit von OpenRAN die aus Sicht des Anbieters beste Soft- und Hardware miteinander kombinieren, ohne alles aus einer Hand beziehen zu müssen. So könne man auch schneller neue Funktionen für seine Kundschaft anbieten. Letzten Endes sichert man sich mehr Flexibilität.

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