Vivaldi integriert Proton VPN

9 months ago 9

Die Unternehmen hinter dem Vivaldi-Browser und Proton VPN haben eine strategische Partnerschaft verkündet. Die Integration des VPN-Dienstes in den Desktop-Browser von Vivaldi markiert laut ihnen einen Schritt in Richtung digitaler Unabhängigkeit von amerikanischen Technologiekonzernen. Die Zusammenarbeit der beiden europäischen Unternehmen zielt darauf ab, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten zu ermöglichen. Der Vivaldi-Browser erhält durch die Integration von Proton VPN zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Diese Kombination ermöglicht es Nutzern, ohne separate Installation oder Updates auf VPN-Funktionen zuzugreifen.

Nach einmaliger Anmeldung über das Vivaldi-Konto steht der kostenlose VPN-Dienst von Proton zur Verfügung. Das Netzwerk umfasst grundsätzlich über 11.500 Server in 117 Ländern. Was den kostenlosen Zugang betrifft, können Nutzer sich nur über die fünf verfügbaren Länder (USA, Japan, Polen, Niederlande, Rumänien) verbinden, die in der kostenlosen Proton-VPN-Version enthalten sind. In der kostenlosen Version kann sich der Nutzer zudem nur mit einem Gerät verbinden (im Vergleich zu zehn Geräten in der kostenpflichtigen Version).

Proton VPN verzichtet auf die Speicherung von Protokolldateien und bietet Funktionen gegen Internetzensur. Die Kooperation steht im Kontext einer wachsenden Bewegung für technologische Souveränität in Europa. Beide Unternehmen positionieren sich als Alternative zu den marktbeherrschenden amerikanischen Technologiekonzernen. Sie setzen auf Transparenz und verzichten auf die Monetarisierung von Nutzerdaten.

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