VESA: Display Port Automotive Extension v1.1 erlaubt Manipulationsprüfung des Auto-Displays

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VESA hat mit V1.1 neue Spezifikationen für die DisplayPort Automotive Extension, sprich, für die Bildschirme in Fahrzeugen, veröffentlicht, welche als offener Industriestandard für Automobilhersteller dienen sollen. Konkret geht es beim Standard um die Erkennung von Integritätsfehlern, etwa im Falle einer manipulierten Rückfahrkamera durch einen Hacker. In diesem Fall wird eine Warnung ausgespielt, dass man sich besser nicht auf die manipulierte Anzeige verlassen soll (siehe Artikelbild). Hierzu hat man diverse Sicherheits- und Schutzprofile in die Spezifikationen von DisplayPort Automotive Extension (kurz DP AE) implementiert. Diese sollen es erlauben, die Wiedergabetreue auf Bildebene zu überprüfen, um Manipulationen zu erkennen.

Entsprechend richtet man sich auch an den Automotive-Bereich, der mit steigender Anzahl an Bildschirmen hier (sicherheits-)relevante Informationen anzeigt. Die meisten Fahrzeugdisplays verwenden DisplayPort oder eDP, um Videodaten vom zentralen Fahrzeugcomputer (ECU) zu den Displays zu übertragen. Hierbei sei neben einer hohen Videobandbreite auch die Ansteuerung mehrerer Displays (mit MST) an einem DP-Quellanschluss gewährleistet. Bislang mangelte es aber an standardisierten Methoden, um die vom Steuergerät übertragenen Daten mit den empfangenen der Anzeige abzugleichen, um sicherzustellen, dass sie frei von Rauschfehlern und Manipulationen sind.

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