USA: FCC setzt ausländische Drohnen auf die schwarze Liste

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Die Federal Communications Commission verbietet den Import neuer Drohnen aus ausländischer Fertigung in die USA, sofern keine Empfehlung des Verteidigungs- oder Heimatschutzministeriums vorliegt. Durch diesen Schritt landen Drohnen und entsprechende Bauteile auf der Covered List der Behörde. Damit werden Produkte von Anbietern wie DJI als Kommunikationsausrüstung klassifiziert, die ein inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit der USA und deren Bürger darstellen.

DJI zeigt sich laut Bericht wenig begeistert. Adam Welsh, verantwortlich für die globale Politik des Unternehmens, teilte mit, dass man zwar nicht namentlich als alleiniges Ziel herausgegriffen wurde, es aber an Transparenz fehle, welche Informationen zu dieser Entscheidung führten. Das Unternehmen bleibe dem US-Markt dennoch verpflichtet. Wichtig für Nutzer ist der Umstand, dass bereits vorhandene Geräte weiter genutzt werden dürfen. Andere bekannte Namen auf der Liste sind die Antivirensoftware von Kaspersky sowie Telekommunikationstechnik von Huawei und ZTE.

Vorausgegangen war eine Feststellung vom 21. Dezember, wonach unbemannte Flugsysteme aus dem Ausland zur dauerhaften Überwachung, zum Datenabfluss oder für destruktive Aktionen über US-Territorium genutzt werden könnten. Auch die Gefahr, dass Geräte durch Software-Updates manipuliert oder deaktiviert werden, wurde thematisiert. Eine Streichung von der Liste ist nur möglich, wenn die zuständigen US-Behörden explizit bestätigen, dass kein Sicherheitsrisiko besteht.

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