Trove File Explorer: Dateimanager für Windows-Umsteiger auf dem Mac

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Es gibt Nutzer, die wechseln von Windows oder Linux zu macOS und vermissen vielleicht echt den gewohnten Explorer. Der Finder ist eventuell ein rotes Tuch, die Workflows und Tastenkürzel wollen einfach nicht in das Muskelgedächtnis übergehen. Genau an dieser Stelle setzt der Trove File Explorer an, der aktuell als Beta via TestFlight ausprobiert werden kann. Matthias, der Entwickler, hat das Tool laut eigener Aussage aus eigener Not heraus gebaut.

Der Ansatz von Trove unterscheidet sich von anderen Finder-Alternativen. Hier steht Minimalismus im Vordergrund. Die Oberfläche bietet Tabs und eine rekursive Baumstruktur in der Seitenleiste. Navigationstasten und ein Suchfeld sind ebenfalls an Bord. Wer von Windows kommt, wird sich über vertraute Shortcuts freuen. Cmd+X und Cmd+V funktionieren zum Ausschneiden und Einfügen, Cmd+Pfeiltasten zur Navigation. Auch das Rechtsklick-Drag&Drop-Verhalten von Windows wird emuliert, indem man beim Ziehen die Option-Taste gedrückt hält, um den Dialog zum Verschieben, Kopieren oder Abbrechen aufzurufen.

Die Ansicht lässt sich zwischen Raster und detaillierter Liste umschalten. Da die App in nativem SwiftUI geschrieben wurde, soll die Performance beim Durchsuchen von lokalen Laufwerken, externen Medien und Netzwerkfreigaben auf Augenhöhe mit dem Finder liegen. Zielgruppe sind ganz klar Casual-User und Switcher, die ihre Dateiverwaltung erledigen wollen, ohne sich komplett umgewöhnen zu müssen. Zu den weiteren Funktionen gehören QuickLook-Vorschauen, konfigurierbare Thumbnails sowie Informationen zu Ordnern und Auswahlen in der unteren Statusleiste.

Ein dunkler Modus, Unterstützung für externe Laufwerke und eine schnelle rekursive Suche runden das Paket ab. Auch Shortcuts wie die Entfernen-Taste zum Löschen in den Papierkorb oder Shift+Entf zum permanenten Löschen funktionieren hier wie unter Windows gewohnt. Nach der Beta-Phase soll die App als Einmalkauf im App Store erscheinen und preislich im Bereich von bis 4,99 US-Dollar (Lifetime) liegen. Wer reinschauen möchte, findet den TestFlight-Link hier. Persönliche Meinung: Umsteiger sollten vielleicht wirklich anfangen, mit dem Finder zu arbeiten, denn er ist besser als sein Ruf, wenn man sich eingegroovt hat. Und Alternativen, kostenpflichtige wie kostenlose, gibt es mittlerweile mehr als unter Windows.

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