
Die gestrige Ankündigung der 5-Milliarden-Dollar-Partnerschaft zwischen Intel und Nvidia war sicherlich überraschend. Doch was heißt das für Intels Produktplanung? Die Antwort aus Santa Clara: Nichts ändert sich an den bestehenden Plänen. In Gesprächen mit PCWorld betonte Intel, dass die Zusammenarbeit mit Nvidia die aktuelle Roadmap ergänzt und nicht ersetzt. Die Integration von Nvidias RTX-Grafikchiplets in künftige Intel-Prozessoren soll als zusätzliche Option verstanden werden. Bedeutet: Die Arc-Reihe bleibt erhalten.
Die Roadmap sieht den Launch von „Panther Lake“ für diesen Herbst vor, mit ersten Notebooks Anfang 2026. Auch „Nova Lake“ bleibt für Ende 2026 im Plan, Laptops damit dürften Anfang 2027 auf den Markt kommen. Ein geleaktes Dokument eines spanischen PC-Herstellers deutet zudem auf „Wildcat Lake“ in 2026 hin.
Nach einem Jahr geheimer Entwicklungsarbeit, wie Nvidia-Chef Jensen Huang verriet, bleiben noch viele Fragen offen. Denkbar wäre etwa, dass Intel seine Prozessoren künftig wahlweise mit Arc- oder Nvidia-Grafikeinheit anbietet. Handfeste Details dazu gibt es allerdings noch nicht.
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3 months ago
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