Teufel MYND: Ein Hauch Open Source und Nachhaltigkeit

7 months ago 8

Teufel wagt mit dem neuen MYND einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Das Unternehmen präsentiert einen Bluetooth-Lautsprecher, der nicht nur durch seine technischen Eigenschaften überzeugen soll, sondern auch durch ein Nachhaltigkeitskonzept. Das Gehäuse besteht zur Hälfte aus recyceltem Kunststoff und wurde modular aufgebaut. Besonders interessant ist die Möglichkeit, den Akku selbst zu tauschen – ein Feature, das die Lebensdauer deutlich verlängert.

Die technische Basis bildet ein 2.1-System mit Waveguides für eine breite Stereoabbildung. Ein Tiefmitteltöner arbeitet mit Passivmembranen zusammen, um auch in den Bassregionen entsprechende Ergebnisse zu liefern. Der Class-D-Verstärker mit DSP-Technologie sorgt laut Teufel für einen ausgewogenen Klang bei allen Lautstärken.

Der MYND zeigt sich mit seiner IP67-Zertifizierung robust gegen äußere Einflüsse und übersteht auch kurzes Untertauchen ohne Schaden. Die Akkulaufzeit gibt Teufel mit beachtlichen 40 Stunden bei mittlerer Lautstärke an. Via USB-C mit Power Delivery ist der Speaker in etwa 80 Minuten wieder aufgeladen. Praktisch: Der MYND kann als Powerbank für mobile Geräte dienen.

Besonders spannend ist der Open-Source-Ansatz. Teufel stellt Schaltpläne, 3D-Druckdaten und Spezifikationen öffentlich zur Verfügung. Technikbegeisterte können den Lautsprecher dadurch nicht nur reparieren, sondern auch mit neuen Funktionen erweitern oder eben Ersatzteile drucken. Die Steuerung erfolgt wahlweise über physische Tasten oder die Teufel Go App, die zusätzliche Funktionen wie Klanganpassungen und einen batterieschonenden Lademodus bietet.

Der MYND ist ab sofort im Teufel Webshop für 249,99 Euro erhältlich. Zur Farbauswahl stehen Warm Black, Warm White, Light Mint und Wild Berry. Die Verfügbarkeit in den Teufel Stores folgt in Kürze. Nette Sache. Natürlich gibt es Nachdruck-Gedöns auch für andere Lautsprecher, doch die Vorlagen stammen meistens nicht von den Unternehmen selbst. Das ist ein guter Ansatz. Dennoch muss man sehen, dass Teufel sich den Lautsprecher auch recht gut bezahlen lässt.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article