
Wer den Copilot bisher genutzt hat, kennt vermutlich das Szenario: Man lässt sich schnell eine Antwort generieren oder einen Mail-Entwurf basteln. Es geht laut Microsoft nicht mehr nur um den Chat mit der KI, sondern darum, dass Aufgaben im Hintergrund tatsächlich erledigt werden. Man will die Absicht des Nutzers in konkrete Aktionen innerhalb von Microsoft 365 übersetzen.
Das System greift dabei auf das zurück, was Microsoft Work IQ nennt. Es werden Signale aus Outlook, Teams, Excel und anderen Anwendungen genutzt, um den Kontext der Arbeit zu verstehen. Delegiert man eine Aufgabe an Cowork, erstellt der Assistent einen Plan. Dieser läuft im Hintergrund ab, bietet aber Kontrollpunkte. Der Nutzer kann den Fortschritt bestätigen, Änderungen vornehmen oder die Ausführung pausieren. Die KI arbeitet zwar eigenständig, fragt aber bei Unklarheiten nach, bevor Änderungen final angewendet werden. Man behält also die Hand drauf, muss aber nicht jeden Mausklick selbst machen.
Ob Microsoft das Ganze selbst erdacht hat? Nicht wirklich. Microsoft hat die Technologie hinter Claude Cowork integriert. Man setzt hier auf einen Ansatz mit mehreren Modellen und nutzt das Werkzeug, das für die jeweilige Aufgabe am besten geeignet ist, unabhängig vom Hersteller. Da das Ganze im Unternehmenskontext stattfindet, gelten die Sicherheits- und Compliance-Richtlinien von Microsoft 365. Die Ausführung erfolgt in einer geschützten Umgebung. Aktuell testen ausgewählte Kunden die Funktion, Ende März 2026 soll die Verfügbarkeit über das Frontier-Programm ausgeweitet werden.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

4 hours ago
1


