TCL CSOT investiert Milliarden in die OLED-Fertigung

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Ich hatte ja schon einmal aufgegriffen, dass TCL bzw. dessen Tochterunternehmen CSOT größer in die OLED-Fertigung einsteigen will. Man will sich da von den WOLED-Panels von LG Display und den QD-OLEDs von Samsung Display durch das Inkjet-Herstellungsverfahren abgrenzen. Damit könnten die Panels sozusagen „gedruckt“ werden, was sowohl die Herstellungskosten senken als auch technische Vorteile haben soll. Jetzt ist bekannt, dass TCL CSOT umgerechnet rund 3,83 Mrd. Euro in eine neue Fabrik im chinesischen Guangzhou investieren wird.

Dadurch will man eine 8.6-Gen-Fertigung von OLED-Panels aufbauen. Offenbar ist auch die chinesische Regierung direkt beteiligt, denn in entsprechenden Medien ist von einem Joint-Venture mit staatlichen Betrieben die Rede. TCL CSOT wird daran 60 % halten, die restlichen 40 % gehören staatlichen Betrieben. In der Fabrik sollen monatlich 22.500 Glassubstrate mit Maßen von 2.290 x 2.620 verarbeitet werden. Der Bau des Werks wird im November 2025 beginnen und soll rund 24 Monate dauern.

Wenn dann alles gutgeht, sollen anschließend eben die gedruckten OLED-Panels dort vom Band laufen. Diese sollen gegenüber konventionellen OLED-Panels eine höhere Energieeffizienz bieten, die Farbwiedergabe verbessern und dennoch günstiger herzustellen sein. TCL CSOT erhofft sich, durch die neuen Panels im Premium-Display-Bereich auftrumpfen zu können.

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