Tankstellenkette JET experimentiert mit Schnellladeinfrastruktur ohne Netzausbau

3 months ago 5

Tankstellenketten wie Aral und Shell bauen ihre Schnellladeinfrastruktur bereits stetig aus. Doch auch andere Anbieter wie JET wollen mitmischen. In Hamburg nutzt man etwa Voltfang-Batteriespeicher und kommt so ohne Netzausbau voran. Entsprechend konnte man so im hohen Norden Deutschlands eine 300-kW-HPC-Schnellladesäule mit zwei Ladepunkten ohne expliziten Netzausbau in Betrieb nehmen.

Besagte Schnellladesäule ist mit einem 360 kWh großen Batteriespeicher des Anbieters Voltfang verbunden, der über den vorhandenen 80-kW-Netzanschluss kontinuierlich geladen wird. Als Leistungspuffer gleicht der Speicher Lastspitzen aus und verhindert so Netzüberlastungen. In Kombination mit einem Energiemanagementsystem und einer regelbaren Unterverteilung von Omexom Smart Technologies sorgt er laut den Anbietern für eine stabile Netzbelastung. So ermöglicht er eine maximale Ladeleistung von bis zu 300 kW für E-Fahrzeuge.

Vorteil dieser Kombination ist eben, dass für JET ein kostspieliger Netzausbau, der für Schnellladesäulen dieser Größenordnung normalerweise erforderlich wäre, entfällt. Es ist aber eben dafür ein Batteriespeicher als Alternative notwendig. Kann sicherlich aber je nach Standort eine Option sein.

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