Strava zieht Klage gegen Garmin zurück

2 months ago 4

Das ging schnell: Nach knapp 3 Wochen hat Strava die Patentklage gegen Garmin wieder zurückgezogen. Der Anfang Oktober gestartete Rechtsstreit zwischen den beiden Fitness-Giganten ist damit schon wieder Geschichte. Die ursprüngliche Klage drehte sich um angebliche Patentverletzungen bei Heatmaps und Segmenten. Strava wollte sogar den Verkauf von Garmin-Produkten stoppen lassen. Der Chief Product Officer von Strava, Matt Salazar, legte auf Reddit nach und warf Garmin gar vor, die Partnerschaft nur als Werbeplattform nutzen zu wollen. Konkret ging es um die Vorgabe, dass das Garmin-Logo auf sämtlichen Aktivitätsanzeigen, Grafiken und geteilten Inhalten erscheinen müsse.

Die Kehrtwende kam überraschend. Über die Gründe schweigt sich Strava aus. Branchenkenner vermuten aber, dass es hinter verschlossenen Türen zu Gesprächen kam – möglicherweise auch mit der Androhung einer Gegenklage durch Garmin. Die Klage erschien von Anfang an gewagt(eher gesagt: dumm), schließlich ist Strava auf die Daten von Garmin-Geräten ebenfalls angewiesen. Die langjährige Partnerschaft dürfte durch diesen Ausflug vor Gericht nicht gerade gestärkt worden sein. Für Strava, das 2026 an die Börse gehen möchte, wäre ein Verlust der Garmin-Nutzer sicher ein extrem derber Schlag ins Gesicht.

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