Die französische und die deutsche Regierung haben gemeinsam eine Open-Source-Lösung für kollaboratives Arbeiten entwickelt. Die Software „Docs“ positioniert sich als Alternative zu bekannten Plattformen wie Notion, Outline oder Confluence.
Das Projekt folgt dem Grundsatz „Public Money, Public Code“ und stellt damit sicher, dass mit öffentlichen Mitteln entwickelte Software auch der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Die Plattform wurde mit Fokus auf einfache Installation, Skalierbarkeit und Sicherheit konzipiert.
Docs unterstützt bereits wesentliche Funktionen wie Markdown-Formatierung, verschiedene Blocktypen, Slash-Befehle und Tastaturkürzel. Ein Navigationspanel befindet sich in Entwicklung und soll in Kürze verfügbar sein. Die Entwickler haben angekündigt, dass auch eine Notion-ähnliche Datenbank-Funktion auf der Roadmap steht.
Die Software unterscheidet sich von proprietären Lösungen durch ihre Offenheit. Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern, die häufig Funktionen hinter Bezahlschranken verstecken oder aus der kostenlosen Version entfernen, bleibt der volle Funktionsumfang bei Docs für alle Nutzer zugänglich.
Die Entwicklung der Plattform wird auf GitHub transparent vorangetrieben. Nutzer können dort den Fortschritt verfolgen und sich auch selbst an der Weiterentwicklung beteiligen. Die Tatsache, dass zwei europäische Regierungen hinter dem Projekt stehen, verspricht hoffentlich langfristige Stabilität und kontinuierliche Weiterentwicklung.
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9 months ago
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