Die Postbank Jugend-Digitalstudie 2025 hat ein paar neue Ergebnisse zur Social-Media-Nutzung in Deutschland in petto. Etwa wächst einerseits die Sorgen, von den sozialen Netzwerken abhängig zu werden. Andererseits verlieren große Plattformen wie Instagram, YouTube, WhatsApp und TikTok an Reichweite.
Drei Viertel der im Zuge der Postbank Jugend-Digitalstudie 2025 befragten Jugendlichen setzen sich mittlerweile kritischer mit Social Media auseinander. Sie attestieren nämlich Personen aus ihrem Umfeld, schon nach sozialen Medien süchtig zu sein. Das behaupten junge Frauen (82 %) allerdings stärker von ihrem Bekanntenkreis als junge Männer (65 %). Inwiefern diese subjektiven Wahrnehmungen die Realität widerspiegeln, wäre allerdings ein völlig anderes Thema. Auch heißt das keineswegs, dass die Jugendlichen selbst Social Media reflektierter nutzen würden.
Im Vergleich zum Vorjahr haben alle führenden Social-Media-Plattformen bei den Befragten an Reichweite verloren. Instagram und YouTube bleiben mit jeweils 68 % die beliebtesten Plattformen. Danach folgen dann WhatsApp, TikTok und Snapchat. WhatsApp musste dabei einen besonders deutlichen Abstieg hinnehmen und fiel in der Nutzung von 86 % auf nur noch 65 % der Befragten.
Social-Shopping gewinnt an Akzeptanz
Dabei nimmt jedoch das Shopping über soziale Netzwerke zu. Rund 50 % der Befragten haben schon mindestens einmal direkt über eine soziale Plattform etwas gekauft. Vor allem Werbung für Rabattaktionen und personalisierte Produktempfehlungen zeigen da Wirkung. Generell neigen junge Männer aus der Umfrage eher zum Social-Shopping als Frauen. Allerdings lehnt immer noch rund ein Drittel der Befragten, ungeachtet des Geschlechts, das Shopping über soziale Netzwerke ab. Hier zeigt sich sogar ein Anstieg um 7 Prozentpunkte gegenüber 2024.
Zu beachten ist, dass ihr diese Angaben aus der Postbank Jugend-Digitalstudie 2025 nicht verallgemeinern solltet. Grundsätzlich handelt es sich dabei mehr um eine lose Meinungsumfrage und nicht um eine strenge, wissenschaftliche Untersuchung. Das Ganze ist zwar durchaus ein interessanter Fingerzeig, sollte aber eben nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Zumal die Ergebnisse auch keinerlei Kausalzusammenhänge offenlegen können.
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2 weeks ago
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