Aktuell haben wir es mit einer handfesten Speicherkrise zu tun: Weil Datenzentren im Rausch des KI-Hypes so viel Arbeitsspeicher aufkaufen und Zulieferer entsprechend sogar ihre Produktion justieren, siehe Micron, sind die Preise im Segment für Privatkunden explodiert. Wer aktuell etwa ein DDR5-RAM-Kit kaufen muss, zahlt teilweise den drei- bis vierfachen Preis, der zu Jahresbeginn fällig gewesen wäre. 2026 soll das im großen Stil leider auch neue Smartphones betreffen.
Der südkoreanische Leaker Lanzuk will schon einige Informationen zu den kommenden Smartphone-Portfolios großer Hersteller ergattert haben. Laut ihm werden wir im nächsten Jahr aufgrund der aktuellen Situation rund um DRAM beispielsweise so gut wie keine Flaggschiffe mehr mit 16 GByte erleben. Stattdessen werden Premium-Modelle sich auf 12 GByte Arbeitsspeicher festlegen. Für die Einstiegsgeräte wiederum werden viele Hersteller zurück auf 8 oder sogar nur noch 6 bzw. 4 GByte umschwenken.
Am Ende sollte man also mit höheren Preisen für Smartphones mit weniger RAM rechnen. Den Herstellern verbleibe da aufgrund der in die Höhe geschossenen DRAM-Preise schlichtweg kaum Spielraum. Und auch den Speicherplatz sollte man beobachten. Auch dort gibt es Preisanstiege, wenn auch nicht ganz so extrem wie beim Arbeitsspeicher. Möglich also, dass sich auch dort 2026 ein Trend zu niedrigeren Basis-Speicherkapazitäten abzeichnen könnte, als noch in diesem Jahr.
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3 weeks ago
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