Smartphone: Wird kaum für Anrufe und mehr zum Chatten genutzt

7 months ago 7

Die Bundesnetzagentur hat sich gegenüber der dpa zur Smartphone-Nutzung der Bundesbürger geäußert. Hierbei zeichnet sich ein Trend ab, den man auch bei Beobachtungen im Freundes- und Bekanntenkreis wohl kaum abstreiten kann: Das Smartphone wird kaum noch als Telefon genutzt, vor allem die Chat-Funktionalität ist im Fokus der Nutzer.

Laut Bundesnetzagentur seien die Gesprächsminuten im Mobilfunk über die vergangenen Jahre weiter gesunken. Waren es 2021 noch 163 Milliarden abgehende Gesprächsminuten, verzeichnete man 2024 in Deutschland nur noch 145 Milliarden Minuten. Beim Festnetz sei der Rückgang noch viel signifikanter: Von 104 Milliarden Gesprächsminuten im Jahr 2020 sind 2024 mit 57 Milliarden Minuten nur knapp die Hälfte an klassischer Festnetz-Telefonie aufgeführt.

Telefonie selbst bleibt ein Thema, allerdings über Messaging-Dienste, wie WhatsApp, Signal oder Threema. Die Audio-Gesprächsminuten über Internet-Dienste ging von 121 Milliarden Gesprächsminuten (2022) auf 197 Milliarden Minuten (2024) nach oben. Auch die Videotelefonie nimmt zu: 2022 waren es noch 143 Milliarden Minuten, 2024 bereits 184 Milliarden.

Und wie steht es um die inzwischen weitverbreiteten Chatnachrichten (darunter neben Texten auch Sprachnachrichten, Bilder etc.). 902 Milliarden Chatnachrichten unterschiedlichster Formate gab es in Deutschland wohl im vergangenen Jahr – 11 Milliarden mehr im Vorjahresvergleich.

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