
Es gibt mal wieder neue Zahlen zur Verbreitung von Smart-Home-Technik in Deutschland. Der Digitalverband Bitkom hat sich die Situation angesehen und eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis zeigt einen anhaltenden Trend: Mittlerweile setzen 48 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren auf mindestens eine intelligente Anwendung in den eigenen vier Wänden. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren, wo der Wert von 43 Prozent im Jahr 2022 über 44 Prozent 2023 auf 46 Prozent im letzten Jahr kletterte.
Spannend ist dabei nicht nur die reine Verbreitung, sondern auch die Intensität der Nutzung. Wer einmal angefangen hat, bleibt selten bei einem einzigen Gadget. Unter den Nutzern geben 59 Prozent an, mehr als fünf smarte Lösungen im Einsatz zu haben. Lediglich zwei Prozent der smarten Haushalte beschränken sich auf ein bis drei Geräte. Es scheint also das Motto zu gelten: Wenn schon vernetzt, dann richtig.
Ein Blick auf die beliebtesten Kategorien zeigt, dass vor allem Energieeffizienz und Komfort im Vordergrund stehen. Ganz oben auf der Liste stehen intelligente Beleuchtungssysteme, die bei 38 Prozent der Deutschen zu finden sind. Dicht gefolgt von smarten Heizkörperthermostaten und schaltbaren Steckdosen, die jeweils auf 35 Prozent kommen. Das mit den Heizkörperthermostaten hätte ich nicht so weit vorne gesehen.
Intelligente Verbrauchszähler für Strom, Gas oder Wasser nutzen immerhin 22 Prozent. Das deckt sich mit der Einschätzung des Bitkom, dass Energiesparen ein wesentlicher Treiber für die Anschaffung solcher Technik ist.
Aber auch die klassischen Helferlein im Haushalt sind gefragt. Staubsauger-Roboter verrichten bei 24 Prozent ihren Dienst, während Mähroboter bei 16 Prozent durch den Garten fahren. Sicherheitsaspekte spielen ebenfalls eine Rolle, wenn auch eine etwas kleinere. Videoüberwachung nutzen 16 Prozent, Alarmanlagen sind bei 10 Prozent installiert und vernetzte Rauchmelder finden sich bei 7 Prozent der Befragten.
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1 week ago
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