Sicherheitsrisiko bei E-Scootern: Segway ruft über 200.000 Einheiten zurück (USA / Kanada)

9 months ago 9

Dürfte hierzulande vermutlich niemanden interessieren, denn sicherlich fährt hier keiner mit einem Modell aus Kanada oder den USA herum (und einen Recall gibt es derzeit in Deutschland nicht). Segway muss einen umfangreichen Rückruf seiner E-Scooter-Modelle Ninebot Max G30P und Max G30LP durchführen. Betroffen sind etwa 220.000 Fahrzeuge, die seit Januar 2020 über große Handelsketten vertrieben wurden.

Grund für den Rückruf ist ein technischer Defekt am Klappmechanismus der Scooter. Dieser kann während der Fahrt unvermittelt zusammenklappen, was logischerweise zu gefährlichen Stürzen führen kann. Die amerikanische Verbraucherschutzbehörde CPSC hat laut eigener Aussage bereits 68 Vorfälle dieser Art registriert. Bei 20 dieser Unfälle kam es zu Verletzungen der Fahrer – von Prellungen und Abschürfungen bis hin zu Schnittwunden und Knochenbrüchen.

Zum Thema Rückruf: Statt die Geräte komplett auszutauschen, stellt der Hersteller den Besitzern ein kostenloses Wartungskit zur Verfügung. Dieses enthält Werkzeug und eine Anleitung zur Überprüfung und korrekten Einstellung des Klappmechanismus. Bis zur Durchführung dieser Wartungsarbeiten rät Segway dringend davon ab, die betroffenen E-Scooter weiterzunutzen. Besitzer der genannten Modelle sollten sich umgehend mit dem Unternehmen in Verbindung setzen, um das Wartungskit anzufordern und zu prüfen, ob ihr Fahrzeug eine Nachbesserung des Klappmechanismus benötigt.

Übrigens, falls nicht bekannt: Wer sich einen Segway-Scooter kauft, kauft ein Gerät von Xiaomi.

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