
Segway, unter dem Dach von Ninebot mittlerweile eher für E-Scooter bekannt, erweitert das Portfolio im Bereich der E-Bikes. Nach den optisch eher ausgefallenen Modellen Xyber und Xafari folgt mit dem Myon nun ein drittes Rad, das sich im Design deutlich stärker an klassischen Fahrrädern orientiert. Während die offizielle Vorstellung erst für die kommende CES in Las Vegas geplant ist, teilt das Unternehmen bereits vorab erste Informationen. Das Myon soll sowohl Pendler als auch Freizeitradler ansprechen und setzt technisch unter anderem auf ein optionales Radar-System am Heck. Ob der Kram nach Deutschland kommt, ist aber nicht kommuniziert worden.

Dieses Millimeterwellen-Radar dient der Verkehrsüberwachung im rückwärtigen Bereich. Laut Hersteller deckt das System ein Sichtfeld von 150 Grad ab. Die Reichweite wird mit bis zu 230 Fuß (ca. 70 Meter) nach hinten und 20 Fuß (ca. 6 Meter) in die Breite angegeben. Zu den Funktionen gehören Totwinkelerkennung, Spurwechselwarnung und eine Warnung vor drohenden Auffahrunfällen. Sollte der Fahrer den Blinker setzen, während das System eine Gefahr erkennt, wird die Warnfrequenz erhöht. Über die App lassen sich die Warnungen individualisieren. Ganz neu ist der Ansatz im Markt nicht, Garmin bietet ähnliche Technik beispielsweise schon länger an, dort allerdings mit teils doppelter Reichweite. Segway verbaut das Radar beim Myon nicht serienmäßig, es wird als kostenpflichtiges Upgrade angeboten. Preise für das E-Bike und das Zusatzmodul werden erst zum Verkaufsstart am 6. Januar kommuniziert.
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3 weeks ago
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