
Alljährlich präsentiert Roborock zur CES neue Saugroboter. Mit dem Saros 20 hat man auf der diesjährigen CES ein Nachfolge-Modell für die Saros-Reihe und damit ein neues Flaggschiff-Modell aus dem Hause Roborock präsentiert. Mit seinen Ausstattungsdetails müsste man den Saros 20 eher als Nachfolgemodell des Saros 10R, als vom Saros 10 titulieren. Dieser zeichnet sich durch seine neuen Fähigkeiten aus, bis zu 8,5 Zentimeter hohe Doppelschwellen mit der neuen AdaptiLift-Chassis-3.0-Technologie zu überwinden.
Der smarte Reinigungshelfer setzt auf eine Saugleistung mit bis zu 35.000 Pa („HyperForce) und eine zweigeteilte DuoDivide-Hauptbürste, die Haarumwickelungen vermeiden soll. Zur Seite steht beim Saugen die FlexiArm-Seitenbürste, um auch Ecken und Randbereiche zu säubern. Die zwei rotierenden Mopps rotieren mit bis zu 200 Umdrehungen pro Minute beim Wischen über den Fußboden und werden dynamisch mit bis zu 13 N bei hartnäckigen Verschmutzungen angepresst. Hierbei wird durch das Anheben des OmniWheels das Gewicht gezielt auf die Mopps verlagert. Im Normalbetrieb erfolgt das Wischen mit 8 N. Bei aktiviertem StainTarget-AI-Cleaning sollen flüssige Verschmutzungen erkannt werden, die den Roboter in einen reinen Wischmodus wechseln lassen, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.
Navigiert wird nicht mit herkömmlicher LDS-Technologie, sondern mit StarSight Autonomous System 2.0. Hinter dem Marketing-Sprech von Roborock steckt eine Sensorik zur 3D-Kartierung. Das System soll über 200 Objekte erkennen und eine präzise Hinderniserkennung erlauben. Die Abtastrate liegt, so Roborock, bei Faktor 21 gegenüber einem LDS-System bei der Positionsbestimmung sowie Routenplanung. Durch VertiBeam sollen seitlich Wände, Möbel, aber auch Kabel erkannt werden. Bereits Objekte mit 2 x 2 Zentimeter soll der Saugroboter hierbei zuverlässig erkennen. Der Verzicht auf LDS-Technologie erlaubt eine flache Bauhöhe mit 7,98 Zentimetern, sodass eine Reinigung unter flachen Möbelstücken ermöglicht wird.
Kern-Feature des Saros 20 ist seine Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden. Dank AdaptiLift Chassis 3.0 sollen sich Doppelschwellen mit 4,5 + 4 Zentimeter überwinden lassen. Hierfür kommt neben der Anhebung von Haupt- und Zusatzrädern ein Kletterarm zum Einsatz. Strategien zum Überwinden von Übergängen werden gespeichert und bei Folgereinigungen wieder angewendet. Eine dynamische Chassis-Anhebung erlaubt eine intelligente Anpassung der Höhe, um auf Teppichen mit bis zu 3 Zentimeter Florhöhe zu saugen. Der Saug- und Wischroboter hebt hierbei Vorder-, Rück- oder Seitenpartien an, um sich aus misslichen Situationen zu befreien. Darüber hinaus passen sich auch Chassis, Hauptbürste und die rotierenden Mopps an die Gegebenheiten des Untergrunds an, etwa um Teppiche trocken zu halten. Beim reinen Saugen bleiben die Mopps in der Station.

Im neuen RockDock werden die Mopps mit bis zu 100 Grad Celsius heißem Wasser ausgewaschen. Durch eine überarbeitete einteilige Reinigungsschale und eine erhöhte Wassermenge bei der Selbstreinigung, sollen Reinigungszyklen jetzt leiser sein und den manuellen Wartungsaufwand reduzieren. Anschließend werden die Mopps mit 55 Grad Celsius heißer Luft getrocknet. Mit von der Partie ist die übliche automatische Staubentleerung in den Beutel der Station. Zudem ist das Dock in der Lage zur automatischen Dosierung eines Reinigungsmittels.
Wie gewohnt kann man mit der Roborock-App schalten und walten sowie bestimmte Einstellungen festlegen. Dank Matter-Unterstützung lässt sich der Saug- und Wischroboter aber auch an diverse Smart-Home-Plattformen, etwa Alexa, Apple Home sowie Google Home anbinden.
Der Roborock Saros 20 startet erst im zweiten Quartal des Jahres 2026. Einen genauen Termin sowie den Preis wird man zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Meinen Bericht zum Saros 10 könnt ihr bis dahin an dieser Stelle nachlesen.
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