Rescuezilla 2.6: Neues Update des Backup-Tools verbessert

9 months ago 9

Rescuezilla ist in Version 2.6 veröffentlicht worden. Das Backup-Tool, das vollständig mit Clonezilla kompatibel ist, bietet zahlreiche Funktionen zur Datensicherung und -wiederherstellung, gilt aber bei vielen als einfacher in der Bedienung – letzten Endes ist es eine Clonezilla GUI mit weiteren Funktionen.

Mit Rescuezilla können Nutzer Image-Backups von Partitionen oder ganzen Festplatten erstellen. Das Programm ermöglicht außerdem das Klonen von Festplatten, das Anzeigen von Image-Inhalten und das Kopieren einzelner Dateien. Praktisch ist auch die Unterstützung virtueller Images von VirtualBox, VMware, Hyper-V und QEMU. Zudem kann Rescuezilla Partitionsgrößen anpassen und versehentlich gelöschte Dateien wiederherstellen.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Aktualisierung des „UEFI Secure Boot Shim“-Pakets auf Version 1.58. Dies behebt Probleme mit Windows-11-Updates, die ältere Shims durch eine erhöhte „SBAT-Generation“ widerrufen hatten. Shims bei Rescuezilla sind kleine Softwaremodule oder Wrapper, die es ermöglichen, bestimmte Funktionen oder Treiber in einer Umgebung zu verwenden, die ursprünglich nicht dafür ausgelegt war. In der Regel werden Shims verwendet, um Kompatibilität zwischen verschiedenen Softwareversionen oder -architekturen herzustellen. Dadurch werden „SBAT-Selbstprüfung fehlgeschlagen“-Fehler beseitigt und die Warnmeldung „UEFI-Bootloader widerrufen“ beim Erstellen bootfähiger USB-Sticks mit Rufus verschwindet.

In der aktuellen Version 2.6 von Rescuecilla gibt es jedoch einige Einschränkungen: Der „Image Explorer (Beta)“ ist vorübergehend in allen Varianten nicht verfügbar. Bei der neuen Variante wurde Mozilla Firefox entfernt, soll aber künftig wieder integriert werden. Falls der Bildschirm beim Start leer bleibt, empfiehlt sich der „Grafische Fallback-Modus“ im Startmenü nach der Sprachauswahl. Alternativ kann das alternative ISO-Image verwendet werden, da die verschiedenen Varianten unterschiedliche Videotreiber und Kernel-Versionen bieten.

Die Builds basieren nun auf Ubuntu 24.10 (Oracular) statt auf Ubuntu 23.10 (Mantic) und Ubuntu 22.10 (Lunar), was die Unterstützung neuer Hardware verbessert. Partclone wurde von Version 0.3.27 auf Version 0.3.33 aktualisiert, und memtest86+ wurde von Version 5.31 auf 7.00 angehoben. Changelog? Da. Download? Da.

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