Refurbished-Smartphones sind gebrauchte Geräte, die wieder aufbereitet worden sind, um erneut in einem möglichst guten Zustand in den Verkauf gehen zu können – zu einem günstigeren Preis als Neugeräte. Eine Umfrage hat untersucht, wie bekannt diese Gattung ist und wie gerne die Menschen Refurbished-Smartphones kaufen. Im Vergleich der fünf europäischen Regionen Frankreich, Schweden, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Deutschland liegen wir dabei auf dem letzten Platz.
Die Umfrage hat allerdings nur bedingte Aussagekraft, da es sich eben um eine störungsanfällige Meinungsumfrage handelt. Kann man aber einmal als groben Hinweis sehen. So kaufen vor allem jüngere Befragte öfter Refurbished-Smartphones, während mit zunehmendem Alter die Zurückhaltung wächst. Dabei kennen 67 % der Befragten aus den fünf Regionen grundsätzlich Refurbished Angebote. Doch nur jeder Vierte (25 %) der Befragten aus Deutschland hat schon einmal so ein Gerät gekauft.
Allerdings muss man das aus meiner Sicht nicht so wahnsinnig kritisch sehen. Denn: Es kann auch heißen, dass viele schon einmal „normale“ Second-Hand-Modelle gekauft haben, das wurde ja gar nicht abgefragt. 40 % der Befragten geben auch an, bei zukünftigen Käufen Refurbished-Modelle in den Fokus zu rücken. Das kann allerdings alles und nichts heißen, denn das ist extrem vage.
Was spricht gegen Refurbished-Smartphones?
Als Gründe, die gegen den Refurbished-Kauf sprechen, nennen die Befragten Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Geräte und die teils fehlende Herstellergarantie. 81 % derjenigen, die schon ein Refurbished-Smartphone gekauft haben, wollen dem Bereich jedoch treu bleiben. Dabei bleibt das Problem aber erhalten, dass alte Smartphones oft in der Schublade landen und nicht der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden. Mehr als die Hälfte der Nutzer (51 %) behält ihr altes Smartphone nach dem Neukauf. Lediglich magere 8 % der Geräte werden recycelt oder in Zahlung gegeben.
Auch da sollte man aber bedenken, dass der niedrige Prozentsatz nicht zwangsläufig ein Warnsignal sein muss. Beispielsweise habe ich auch noch nie ein Smartphone recycelt oder in Zahlung gegeben. Dafür habe ich jedes Altgerät im Familien- und Bekanntenkreis weitergereicht, sodass es weiter benutzt werden konnte. Auch das kann man sicherlich als nachhaltige Nutzung ansehen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

3 months ago
5



