Qwant gegen Microsoft: Suchmaschine schaltet Kartellbehörde ein

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Die französische Suchmaschine Qwant geht in die Offensive und hat sich an die heimische Kartellbehörde gewandt. Der Grund: Microsoft soll über seine Bing-Plattform die Qualität der Suchergebnisse von Qwant gezielt verschlechtert haben. Wissenswert ist, dass Qwant noch auf Microsofts Bing-Technologie als Backend angewiesen ist.

Die Franzosen fordern nun schnelles Handeln von den Wettbewerbshütern. Bereits bis September könnte eine Entscheidung fallen, ob vorläufige Maßnahmen gegen den Redmonder Konzern eingeleitet werden. Die Behörde sammelt derzeit Stellungnahmen anderer Suchmaschinenanbieter, um sich ein umfassendes Bild der Situation zu machen.

Microsoft wies laut Bericht die Vorwürfe entschieden zurück und bezeichnet die Beschwerde als unbegründet. Man kooperiere vollständig mit der französischen Autorité de la concurrence bei deren Untersuchungen.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen Microsoft empfindliche Strafen. Das französische Kartellrecht ermöglicht Bußgelder von bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Die Kartellbehörde wird allerdings nur dann Sofortmaßnahmen verhängen, wenn ein Missbrauch der Marktmacht sowie ernsthafte und unmittelbare Schäden für den Beschwerdeführer nachgewiesen werden können.

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