Nach KPMG hat’s jetzt offenbar auch PwC erwischt: GPTZero hat in vier Berichten von PwC Middle East (2024-2026) erfundene Quellen und falsche Behauptungen gefunden. Am schlimmsten sei "Transforming Governance", mit 84 Prozent Wahrscheinlichkeit komplett KI-generiert. Darin bewirbt PwC ein Produkt namens "Citizen Pulse" und behauptet, Regierungen in Dänemark, Saudi-Arabien, den USA und Australien würden es nutzen, wofür es offenbar keine Beweise gibt. Ob das ein KI-Problem ist, ist allerdings eine andere Frage.
Berichte mit hohen KI-Werten in der Auswertung enthalten die meisten falschen Quellen. GPTZero nennt das Problem "Vibe Citing": Quellen werden nur ungefähr angegeben, oft ohne korrekte Titel, URLs oder Autoren, und stützen eine Aussage nicht oder nur bedingt. Das passiert auch in der Wissenschaft.
PwC Middle East sagte der Financial Times, man nehme Genauigkeit ernst und aktualisiere "eine limitierte Anzahl" Quellenangaben in den betroffenen Berichten. Wie die Fehler hineingelangten, beantwortete PwC nicht. Zuvor hatte GPTZero schon erfundene Quellen bei KPMG, Deloitte und Ernst & Young aufgedeckt.
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