Prognose: KI könnte in Banken viele Jobs kosten

1 week ago 5


Das Thema Künstliche Intelligenz ist momentan allgegenwärtig, meistens geht es dabei um neue Funktionen in Software oder generierte Bilder und Songs. Dass die Technologie aber auch handfeste Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben wird, will nun eine aktuelle Prognose von Morgan Stanley untermauern. Die Analysten gehen davon aus, dass europäische Banken bis zum Jahr 2030 rund 200.000 Arbeitsplätze abbauen könnten. Das entspräche etwa zehn Prozent der derzeitigen Belegschaft bei den untersuchten Instituten. Hintergrund ist der massive Druck der Investoren, endlich effizienter zu werden und die Renditen im Vergleich zur US-Konkurrenz zu steigern.

Betroffen wären demnach vor allem die sogenannten zentralen Dienste. Wer im Backoffice, im Risikomanagement oder in der Compliance arbeitet, dürfte die Auswirkungen der Automatisierung am ehesten spüren. Dazu kommt, dass Banken weiterhin Filialen schließen, da sich das Geschäft zunehmend ins Netz verlagert, so die Financial Times.

Es gibt aber durchaus auch skeptische Stimmen in der Branche. Führungskräfte von JPMorgan warnen davor, die Technologie blind zu integrieren. Die Sorge ist, dass Nachwuchskräfte die fachlichen Grundlagen verlernen könnten, wenn die KI Routineaufgaben wie das Erstellen von Cashflow-Modellen komplett übernimmt. Man müsse sicherstellen, dass das Verständnis für die Materie erhalten bleibt, sonst schaffe man sich langfristig ein Kompetenzproblem.

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