Postbank Digitalstudie: Befragte sind komplette drei Tage pro Woche online

2 months ago 4

Laut der Postbank Digitalstudie 2025 sind die Befragten mittlerweile volle drei Tage pro Woche online. Wenig überraschend wird dabei am häufigsten das Smartphone verwendet, um online zu gehen. Doch offenbar wollen auch viele die Reißleine ziehen: Knapp drei Viertel der Befragten geben an, dass sie ihre private Internetnutzung nicht noch weiter steigern wollen.

Freilich sollte man hier vorsichtig sein, denn die Postbank Digitalstudie steht letzten Endes nicht für eine strenge, wissenschaftliche Studie, sondern eigentlich mehr für eine störungsanfällige Meinungsumfrage. Die Ergebnisse sind also ein interessanter Fingerzeig, lassen sich aber schlecht verallgemeinern. Das fängt schon damit an, dass es beispielsweise Auslegungssache ist, wann man „online ist“. Würde man mich z. B. fragen, würde ich vermutlich pauschal angeben, dass ich 24 Stunden am Tag online bin, da mein Smartphone im Grunde nie vom Netz getrennt wird.

Knapp 72 Stunden sind jedenfalls die Befragten der Postbank Digitalstudie 2025 nach eigenen Angaben im Schnitt pro Woche online. Vor fünf Jahren lag die wöchentliche Internetnutzung noch bei rund 56 Stunden. Die 18- bis 39-Jährigen verbringen nach eigenen Angaben sogar pro Woche fast 86 Stunden im Internet, bei den ab 40-Jährigen sind es mehr als 65 Stunden.

Smartphone wird zum wichtigsten Online-Tor

Fast 26 Stunden pro Woche kommt dabei das Smartphone für den Online-Zugriff zum Einsatz. Notebooks vereinnahmen im Schnitt 11 Stunden, während auf Desktop-PCs immerhin 10 Stunden entfallen. 86 % der Befragten nutzen dabei mehrmals pro Woche oder gar täglich Messenger Dienste, 7/10 suchen Informationen und Nachrichten und ca. genau so viele verwenden soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram. Jeweils rund die Hälfte der Befragten schaut Videos auf YouTube und Filme oder Serien auf Streaming-Plattformen oder erledigt online Bankgeschäfte.

Dabei nutzen die Jüngeren das Internet zwar besonders intensiv, sind dafür aber auch die Gruppe, die am stärksten darüber nachdenkt, sich doch lieber einzuschränken. Das heißt allerdings so gut wie nichts: Korpulente Menschen sind oft auch diejenigen, die am meisten übers Abnehmen und darüber, mehr Sport zu treiben, nachdenken. Das heißt aber eben noch lange nicht, dass jene Gedanken wirklich umgesetzt werden.

36 % der befragten 18- bis 39-Jährigen wollen nach eigenen Angaben jedenfalls künftig weniger online sein und sich zum Beispiel stattdessen persönlich mit Familie und Freunden treffen. Man kann ja mal abwarten, ob sich da in kommenden Umfragen eine Veränderung ergibt.

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