
Die Nachricht schlug bei den Nutzern ein wie eine Bombe: Mozilla verkündete am Donnerstag das Ende seiner beliebten Read-it-later-App Pocket. Der Dienst soll am 8. Juli eingestellt werden, da sich laut Mozilla die Art und Weise, wie Menschen das Web nutzen, weiterentwickelt habe. Man wolle sich künftig auf neue Entwicklungsbereiche konzentrieren.
Doch nun könnte es eine Wendung geben. Kevin Rose, der ursprüngliche Eigentümer von Digg und aktueller Co-Founder, meldete sich kurz nach der Ankündigung zu Wort. Über seinen X-Account signalisierte er deutliches Interesse an einer Übernahme von Pocket.
Interessant ist dieser mögliche Deal besonders vor dem Hintergrund des kürzlich angekündigten Digg-Comebacks. Die Plattform könnte von Pockets bestehender Nutzerbasis profitieren und den Dienst möglicherweise direkt in Digg integrieren.
Bislang haben sich weder Mozilla noch Digg offiziell zu den möglichen Übernahmeplänen geäußert. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Pocket eine zweite Chance erhält oder ob der Dienst tatsächlich Geschichte wird. Wäre wirklich schade.
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7 months ago
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