Pinta 3.0: Open-Source-Bildbearbeitung mit großem Update

8 months ago 8

Das „Mal-Programm“ Pinta habe ich 2011 hier erstmals im Blog erwähnt. Die Open-Source-Alternative zu Paint.NET erhält mit Version 3.0 ein umfangreiches Update. Das ursprünglich 2010 von Microsoft-Entwickler Jonathan Pobst gestartete Projekt bringt zahlreiche technische Neuerungen mit sich, die besonders Mac-Nutzer freuen dürften. Neben macOS ist Pinta auch für Windows und Linux zu haben.

Im Zentrum des Updates steht die komplette Überarbeitung der technischen Basis. Die Entwickler haben Pinta auf GTK4 und libadwaita portiert, was sich in einer modernisierten Benutzeroberfläche widerspiegelt. Durch den Umstieg auf die .NET 8.0-Laufzeit konnte zudem die Performance spürbar verbessert werden.

Erfreulich für Besitzer eines Apple Silicon Macs: Pinta 3.0 liegt nun auch als native ARM64-Version vor. Die Anwendung läuft damit nicht mehr emuliert über Rosetta 2, sondern nutzt die volle Leistung der Apple-Prozessoren. Voraussetzung ist lediglich macOS 11 Big Sur oder neuer.

Mac-Nutzer profitieren außerdem von weiteren Verbesserungen. So unterstützt die Anwendung jetzt auch den systemweiten Dark Mode. Praktisch ist auch die neue Pinch-to-Zoom-Geste, die auf MacBooks und Magic Trackpads funktioniert. Ein weiteres Highlight ist die Rückkehr der Add-in-Funktionalität, die in Version 2.0 noch fehlte.

Interessierte können Pinta 3.0 kostenlos von der offiziellen Projektwebsite oder dem Repository bei Github herunterladen.

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