PEGI passt Kriterien an: Strengere Einstufungen für Lootboxen, NFTs und Online-Funktionen

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Die PEGI, das europaweite System zur Altersfreigabe von Videospielen, schraubt an den Kriterien und nimmt ab Juni 2026 Online-Risiken stärker in den Fokus. Künftig fließen Funktionen wie In-Game-Käufe, bezahlte Zufallsgegenstände oder Kommunikationsmöglichkeiten direkt in die Altersfreigabe ein, statt nur als Hinweis auf der Packung zu landen. Man hat sich da wohl eng mit der deutschen USK abgestimmt, die ähnliche Verschärfungen bereits 2023 eingeführt hatte und seitdem bei rund jedem dritten betroffenen Spiel eine höhere Einstufung vergibt.

Konkret bedeutet das Änderungen bei der Bewertung. Spiele mit zeitlich oder mengenmäßig begrenzten Kaufangeboten landen künftig direkt bei einer PEGI 12, während Titel mit NFTs oder Blockchain-Mechaniken automatisch eine PEGI 18 erhalten. Auch bei den oft diskutierten Lootboxen wird die Luft dünner, denn hier ist künftig PEGI 16 der Standard, in einigen Fällen sogar 18. Sauber!

Wer Spieler durch Mechanismen wie tägliche Quests zum Wiederkehren animiert, muss mit einer Einstufung ab 7 Jahren rechnen. Bestraft das Spiel die Abwesenheit hingegen durch Verlust von Fortschritten oder Inhalten, geht es rauf auf PEGI 12. Bietet ein Titel völlig uneingeschränkte Kommunikationsfunktionen ohne Möglichkeiten zum Blockieren oder Melden, hagelt es direkt die 18er-Plakette. Die ersten Spiele unter den neuen Regeln dürften im Sommer auftauchen, wobei die PEGI betont, dass technische Kindersicherungen auf den Konsolen weiterhin die wichtigste Schutzmauer bleiben.

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