Tinder: Dating-App stellt zahlreiche neue Features vor – auch mit KI

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Online-Dating liegt weiterhin im Trend und die Match Group spielt da als Anbieter ganz vorn mit. So steckt das Unternehmen hinter Plattformen wie OkCupid, Hinge oder auch Tinder. Letztere haben heute eine ganze Brigade neuer Funktionen angekündigt, die in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise die Nutzer weltweit erreichen sollen.

So hatte Tinder 2025 etwa einen Double-Date-Modus eingeführt. Dem stellt man nun einen weiteren Modus zur Seite: den Astrology Mode. Obendrein hat man den bestehenden Music Mode mit einer neuen Oberfläche überarbeitet, was es erleichtern soll, anhand des gemeinsamen Musikgeschmacks Matches zu finden.

Wie der Name es schon sagt, so dreht sich der Astrology Mode dann vielmehr um Sternzeichen und die vermeintliche Kompatibilität untereinander. Nutzer können ihre Geburtsdaten hinzufügen, um ihr Sonnen-, Mond- und Aszendentenzeichen freizuschalten und Einblicke zu erhalten, wie gut sie anhand dessen angeblich mit einem potenziellen Match harmonieren. Na ja, wer es mag, sage ich mal.

Obendrein baut Tinder seine Funktionen rund um Events aus. Dafür führt die App eine neue Discovery-Funktion ein, die Nutzern dabei helfen soll, passende Events zu entdecken. Zunächst testet man diese Funktion in den USA in Los Angeles, will sie aber später breiter ausrollen. Zusätzlich plant die Plattform im Laufe des Frühlings einen weiteren Testlauf: ein neues Format für Video-Speed-Dating.

Tinder frischt die Oberfläche auf und erhöht die Sicherheit

Zusätzlich verweist Tinder im Übrigen auf die Sicherheitsverbesserungen der letzten Monate. Einige davon basieren auf KI-Modellen und da baut man die Verwendung von LLMs nun etwa für „Does this bother you?“ aus. Da soll noch besser erkannt werden, wenn eine Message Grenzen überschreitet. Überdies soll eine Auto-Blur-Funktion potenziell respektlose Inhalte verpixeln. Ihr könnt dann selbst entscheiden, ob ihr die jeweilige Nachricht dennoch sehen wollt. Auch „Are you sure?“ hat man optimiert, um vor dem Versenden zu erinnern, respektvoll zu bleiben.

Laut Tinder sorgt KI inzwischen auch für noch bessere Matches. Als Baustein nennt man da auch die Funktion Chemistry – bisher jedoch nur verfügbar in Australien, Neuseeland, den USA und Kanada. Langfristig soll Chemistry über einzelne Features hinausgehen und dazu beitragen, dass sich das gesamte Tinder-Erlebnis stärker auf echte Verbindungen ausrichtet. Chemistry spült Nutzern täglich eine kuratierte Match-Empfehlung herein.

Tinder gestaltet aber auch die Profile neu. Im Verlauf des Jahres soll da noch einiges kommen, ohne dass die Plattform jedoch konkreter würde. Künftig sollen zumindest Profilbilder den gesamten Bildschirm ausfüllen, mit Edge-to-Edge-Blur sowie Liquid-Glass-Design in der Like- und Nope-Leiste. Damit nimmt die Bedeutung der Fotos natürlich weiter zu, während die Selbstbeschreibungen weiter in den Hintergrund rücken.

Tinder stellt ebenfalls eine neue Initiative namens Tinder Connect vor. Damit sind Partnerschaften mit Apps gemeint, wie bereits die Spotify-Integration. Es kommen weitere Partner hinzu, darunter Duolingo und Beli. So sollt ihr eure Interessen auf der Plattform noch besser verdeutlichen können.

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