Snapmaker U1: 3D-Drucker mit Werkzeug-Wechsler vorbestellbar & ab April regulär erhältlich

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Snapmaker hat mit dem Snapmaker U1 im vergangenen Jahr einen spannenden 3D-Drucker vorgestellt. Er verfügt über einen Werkzeugwechsler und unterstützt damit verschiedenfarbige Drucke sowie Drucke mit Multi-Material. Bis dato war der Drucker nur über die Kickstarter-Kampagne erhältlich. Nachdem man diese – sehr erfolgreich – abschloss und auch das Gros an Lieferungen an die Unterstützer abgeschlossen hat, bringt man den Snapmaker U1 jetzt regulär in den Handel. Knapp 18 Millionen Euro spielte die Kickstarter-Kampagne ein.

Der U1 bringt laut Datenblatt Druckgeschwindigkeiten von bis zu 300 mm/s (bzw. eine Verfahrgeschwindigkeit von bis zu 500 mm/s) mit. Die maximale Beschleunigung liegt bei bis zu 20.000 mm/s². Vier verschiedene Farben oder Arten Filament lassen sich gleichzeitig verwenden. Der Drucker verfügt über einen Werkzeugwechsler („SnapSwap“), der in der Lage ist, das Filament (respektive den Druckkopf) binnen Sekunden zu wechseln.

Gegenüber anderen Druckern mit AMS-Systemen will man damit sowohl in Sachen Geschwindigkeit, als auch bei den Filament-Einsparungen punkten: In nur fünf Sekunden und ohne Filamentabfall zu produzieren, kann der Werkzeugkopf mittels SnapSwap-System getauscht werden. Bei einzelnen Düsen muss hier bekanntlich erstmal das alte Filament „ausgespült“ werden. Das Filament lässt sich automatisch nachladen. Wie andere Hersteller setzt Snapmaker ebenfalls auf eine RFID-Erkennung, um eigenes Filament automatisch zu erkennen. Vier Spulen lassen sich gleichzeitig verwalten.

Der Bauraum misst 270 × 270 × 270 Millimeter. Das Heizbett kann auf maximal 100 Grad Celsius erhitzt werden. Snapmaker setzt beim U1 auf Edelstahldüsen, die für 300 Grad Celsius ausgelegt und thermisch isoliert sind. Zudem hat man automatische Routinen zur Düsenreinigung implementiert, um Verstopfungen zu vermeiden. Bis zu vier Farben bzw. Materialien lassen sich dank SnapSwap-Technologie in einem Druckvorgang kombinieren. Das kann neben verschiedenfarbigen Drucken auch Stützstrukturen mit dediziertem Material erlauben. PLA, PETG, TPU sowie PVA werden zum Start unterstützt.

Der Snapmaker U1 setzt auf Klipper und wird von Snapmaker Orca und dem OrcaSlicer unterstützt. Alternativ steht auch eine App (zur Überwachung aus der Ferne) bereit und der Drucker kann über ein 3,5 Zoll (ca. 9 cm) großes Touchscreen angesteuert werden. Der Zugriff auf den Drucker erfolgt wahlweise über Wi-Fi oder USB. Snapmaker hat in der Druckkammer eine Kamera integriert. Per KI-gestützter Drucküberwachung soll die Echtzeit-Überwachung bei Spaghetti-Fehlern oder Hindernissen anschlagen. Auch Zeitraffer-Videos können aufgenommen werden.

Ab sofort lässt sich der Snapmaker U1 zum Preis von 849 Euro vorbestellen. Der offizielle und weltweite Marktstart ist dann am 10. April. Die UVP des 3D-Druckers liegt bei 999 Euro. Im Lieferumfang liegen, nebst diversem Zubehör, vier Filament-Rollen (je 500 Gramm) mit SnapSpeed-PLA-Filament bei. Unser Benny nimmt den U1 bereits seit einigen Wochen intensiv unter die Lupe. Ihr dürft also auf seinen Testbericht gespannt sein.

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