
Opera verteilt ab heute das große R3-Update für den Browser Opera One. Der Fokus der neuen Version liegt auf einer überarbeiteten Tab-Verwaltung, erweiterten KI-Funktionen und Anpassungen am modularen Design. Wer in den letzten Monaten den Developer-Stream genutzt hat, dürfte einige der Neuerungen bereits kennen, nun stehen sie der breiten Masse zur Verfügung.

Ein Element sind die sogenannten Tab Islands. Diese lassen sich im neuen Update besser individualisieren. Nutzer haben die Möglichkeit, den Inseln eigene Namen zu geben und Farben zuzuweisen. Das soll die Übersichtlichkeit erhöhen, gerade wenn thematisch unterschiedliche Gruppen parallel geöffnet sind. Die Anpassung erfolgt direkt über ein Menü am Griff der jeweiligen Tab-Gruppe.
Unter der Haube wurde an der Browser-KI geschraubt. Die Engine wurde neu aufgesetzt und soll schneller reagieren. Der Zugriff erfolgt jetzt über eine Schaltfläche oben rechts, die ein dediziertes Panel öffnet. Eine wesentliche Neuerung ist der Kontextbezug: Die KI kann Informationen aus dem aktuell geöffneten Tab oder der Tab Island verarbeiten, um Antworten zu generieren. Das funktioniert auch bei YouTube-Videos, wo Inhalte zusammengefasst oder bestimmte Stellen gefunden werden können. Aus Datenschutzgründen lässt sich der Zugriff auf Seiteninhalte deaktivieren.
Für Nutzer von Google-Diensten gibt es eine Integration in die Seitenleiste. Gmail und der Google Kalender lassen sich dort direkt einbinden, was ständige Tab-Wechsel überflüssig machen soll. Das Panel ist in der Breite verstellbar und kann bei Bedarf angepinnt werden, damit es dauerhaft sichtbar bleibt.
Wer gerne mehrere Seiten gleichzeitig im Blick hat, profitiert von der erweiterten Split-Screen-Funktion. Es lassen sich nun bis zu vier Tabs gleichzeitig im Fenster anordnen, wobei auch eine horizontale Teilung möglich ist. Das dürfte vor allem auf hochauflösenden Monitoren sinnvoll sein. Zum Testen neuer Funktionen führt Opera den Modus „Early Bird“ ein. Dieser Schalter in den Einstellungen erlaubt den Zugriff auf Features, die noch in der Entwicklung sind. Im Gegenzug wird die separate Beta-Version des Browsers eingestellt, während der Developer-Stream erhalten bleibt.
Abgerundet wird das R3-Update durch kleinere Verbesserungen. Die Funktion Easy Files wurde optisch in das modulare Design integriert, der Musik-Player lässt sich nun fest in der Werkzeugleiste verankern und ein nativer Übersetzer auf Basis von Lingvanex ist an Bord. Zudem stehen mit Radiance und Orbit neue Themes bereit, die optische und akustische Anpassungen mitbringen. Das Update kann ab sofort geladen werden.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

2 hours ago
1


