Opera Neon bekommt KI-gestützten Forschungsassistenten

2 months ago 4

Opera Neon, der KI-Browser mit kostenpflichtigem Abo, bekommt neue Tricks beigebracht. Opera spendiert dem Browser Neon einen neuen KI-Assistenten namens ODRA (Opera Deep Research Agent). Nach zweijähriger Entwicklungszeit gesellt sich der Forschungsassistent zu den bereits vorhandenen KI-Werkzeugen Chat, Do und Make.

ODRA ist laut des Unternehmens kein gewöhnlicher Assistent, sondern arbeitet nach dem Prinzip der parallelen Verarbeitung. Statt Anfragen sequentiell abzuarbeiten, zerlegt die KI komplexe Recherchen in Teilaufgaben. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Forscherteam – während einige Mitarbeiter Informationen sammeln und auswerten, überwachen andere den Gesamtprozess. Bei Bedarf werden weitere Recherche-Durchgänge gestartet.

Die Entwickler haben ODRA modellunabhängig gestaltet. So kann der Assistent die Stärken verschiedener KI-Modelle wie Gemini oder GPT kombinieren. Auch die Integration von Tools wie SORA 2 von OpenAI oder Nano Banana von Google ist möglich. Man gibt also seine Suchanfrage in die Omnibox ein und wählt ODRA als Assistenten aus. Die KI analysiert die Anfrage, startet mehrere parallele Recherchen und erstellt am Ende einen Bericht mit allen relevanten Quellen. Der gesamte Prozess dauert zwischen 5 und 20 Minuten – Zeit für einen Kaffee zwischendurch.

Opera hat natürlich Benchmarks gemacht und die sollen zeigen, dass man im DeepResearch Bench weit vorne liegt, nämlich auf Platz 2 direkt hinter Google (siehe eingebundene Grafik weiter oben).

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