OpenAI kauft Rechenleistung bei Nvidia-Konkurrent

2 hours ago 1


Es tut sich wieder was im Hardware-Sektor für künstliche Intelligenz. OpenAI hat bekannt gegeben, dass man einen Vertrag mit dem Chiphersteller Cerebras geschlossen hat. Es geht um den Kauf von bis zu 750 Megawatt Rechenleistung über einen Zeitraum von drei Jahren. Der Deal soll laut Quellen einen Wert von mehr als 10 Milliarden Dollar über die gesamte Laufzeit haben. Cerebras ist kein Unbekannter, das Unternehmen wurde 2015 gegründet und Sam Altman war dort sogar ein früher Investor.

Das Ziel der Übereinkunft: OpenAI braucht mehr Power für den ChatGPT-Betrieb und will sich diversifizieren. Man setzt nicht mehr nur auf die klassischen GPUs von Nvidia. Andrew Feldman, der CEO von Cerebras, ließ durchblicken, dass die Gespräche schon im letzten August begannen. Cerebras konnte wohl demonstrieren, dass die Open-Source-Modelle von OpenAI auf ihrer Hardware effizienter laufen als auf herkömmlicher Technik.

Der Fokus liegt hierbei auf der Inferenz, also dem Prozess, bei dem das Modell auf Anfragen antwortet, und auf den Reasoning-Modellen, die etwas „Nachdenkzeit“ benötigen. Cerebras wird dafür Rechenzentren bauen oder anmieten und diese mit den eigenen Chips füllen. OpenAI mietet sich dann quasi in diese Cloud-Dienste ein. Die Kapazitäten sollen schrittweise bis 2028 ans Netz gehen. OpenAI selbst kommentierte nur, dass die Integration von Cerebras die KI-Antwortzeiten beschleunigen soll.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article