Nuki: Smart Lock Go und Smart Lock Pro vorgestellt & Aliro-Zubehör angeteasert

10 months ago 10

Im Winter hatte Nuki mit dem Smart Lock Ultra ein neues Modell vorgestellt. (hier Caschys Ersteindruck). Jenes ist schneller und kompakter als die Vorgänger-Modelle und setzt auf eine native Matter-Anbindung per Thread-Funk. Für einige aber ein Kritikpunkt: Es ist hier ein Austausch des Zylinders notwendig, da ist nicht jeder gewillt, das zu tun. Unpraktisch ist so ein Zylindertausch beispielsweise, wenn man in einer Wohnung mit Schließanlage wohnt. Zur Vorstellung des Ultra-Smart-Locks versprach man die Nuki-Technologie aus dem Ultra-Modell auch in ein Smart Lock, ohne Zylindertausch, zu integrieren. Dieses Versprechen löst der Hersteller jetzt ein: Mit dem Nuki Smart Lock Go und dem Nuki Smart Lock Pro komplettiert man die Modellreihe der fünften Generation des smarten Türschlosses.

Das Nuki Smart Lock Pro kommt tatsächlich ganz nach dem Nuki Smart Lock Ultra. Da setzt man jetzt auch auf den neuen bürstenlosen Motor, der wesentlich kleiner und schneller ist. Wie beim Ultra-Modell gibt es auch hier drei Geschwindigkeits-Modi: Der Insane-Modus erlaubt schnelles Auf- und Zusperren (doppelt) binnen eineinhalb Sekunden. Im Standard-Modus ist man mit zwei Sekunden nur kaum merklich langsamer unterwegs. Zudem gibt es noch den Gentle-Modus, der ist wesentlich leiser, jedoch auch langsamer.

Optisch gibt es beim Smart Lock im Edelstahl-Look ebenfalls keine Unterschiede. So gibt es einen Basisring, den man wahlweise Schwarz oder auch Weiß bestücken kann und den ikonischen Nuki-LED-Kreis. Einziger Unterschied: Das Smart Lock Pro, welches den Zylindertausch nicht benötigt, fällt 12 Millimeter länger aus als das Ultra.

Im Smart Lock Pro gibt es ebenfalls einen wiederaufladbaren Lithium-Akku. Per magnetischem Ladeanschluss (das Kabel ist zwei Meter lang) kann das Türschloss dann binnen zwei Stunden wieder vollgeladen werden. Eine volle Ladung soll dann mehrere Monate durchhalten.

Das Nuki Smart Lock Pro kostet 269 Euro. Zum Vergleich: Beim Ultra-Modell ist der entsprechende Tausch-Zylinder mit dabei, hier liegt man dann bei 349 Euro.

Nuki stellt zudem noch ein weiteres Produkt für dieses Jahr in Aussicht. So plant man zum Start des Aliro-Standards entsprechendes Zubehör mit NFC-Unterstützung und UWB auf den Markt zu bringen. Hierbei wird es sich wohl um ein neues Keypad handeln, jenes sei kompatibel mit allen neuen Smart Locks. Das bringt dann auch die vielfach ersehnte Unterstützung von Apples Home Key mit dem Türschlüssel im Apple Wallet.

Das dritte Modell im Bunde der fünften Modellgeneration ist das Smart Lock Go. Jenes kommt im altbekannten Nuki-Look der früheren Modelle (vierter Generation) und zu einem günstigeren Preis. Im Smart Lock Go gibt es zwar nicht die neue Edelstahloptik, jedoch ein neues „Technologiepaket“. Integriert ist WLAN, Bluetooth sowie Matter via Thread.

Das Nuki Smart Lock Go schlägt für 149 Euro zu Buche und bietet einen kostengünstigeren Einstieg. Die vollen Fernzugriffs-Möglichkeiten schlagen mit weiteren 49 Euro einmalig zu Buche. Da geht es quasi um sämtliche Verwaltungs-Möglichkeiten, wie das Vergeben von Berechtigungen über die Nuki-App von unterwegs aus. Wer das Smart Lock ohnehin nur über Matter ansteuert, der kann von einem kompatiblen Ökosystem (z. B. Apple Home) den Fernzugriff nutzen. Dieser deckt aber vor allem die Konfigurations-Seite nicht mit ab, sondern erlaubt nur das Auf- und Zusperren von unterwegs.

Im Lieferumfang des Nuki Smart Lock Go sind Alkali-Batterien enthalten. Auch hier könnte man upgraden: mit dem wiederaufladbaren Powerpack für 49 Euro. Wer ohnehin beides möchte, der ist mit dem Pro-Modell dann aber wohl besser bedient.

Für alle neuen Modelle gibt es ein Upgrade-Programm für Bestandskunden.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article