
Das Statistische Bundesamt hat sich mal wieder die Zahlen zur Verwertung von Elektroschrott angeschaut. Werfen wir einen Blick auf die vorläufigen Ergebnisse für das Jahr 2024. In Deutschland wurden knapp 758.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 11.100 Tonnen oder 1,5 %.
Gleichzeitig ging die Menge der Geräte, die zur Wiederverwendung vorbereitet wurden, etwas zurück. Hier stehen 17.600 Tonnen in den Büchern, was einem Minus von 1.200 Tonnen oder 6,3 % entspricht. Wenn man alles zusammenrechnet – also Recycling, sonstige Verwertung und Beseitigung – wurden insgesamt 920.000 Tonnen Altgeräte verarbeitet. Die Recyclingquote selbst bleibt stabil auf hohem Niveau: 84,3 % aller angenommenen Geräte wurden recycelt oder für eine zweite Runde fit gemacht. 2023 waren es fast identische 84,5 %.
Interessant ist auch, was da eigentlich auf dem Schrott landet. Den größten Batzen machen mit knapp einem Drittel die Kleingeräte aus. Dazu zählen Staubsauger, Toaster, aber auch Toner und E-Zigaretten. Das sind rund 301.500 Tonnen. Danach folgen mit gut 27 % die Großgeräte wie Waschmaschinen oder Pedelecs. Wärmeüberträger, also Kühlschränke und Klimaanlagen, machen knapp ein Fünftel der Gesamtmenge aus.
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