Nothing nimmt Stellung zur Werbe-Kontroverse

2 months ago 4

Dem Unternehmen Nothing schlägt aktuell eine Kritikwelle entgegen. Der Grund: Geplante Werbung auf einigen Geräten. Nun hat man sich etwas erklärt. Eigentlich sollte die Ankündigung erst nächste Woche erfolgen, aber das Unternehmen reagierte damit auf Fragen zur neuen Lock-Glimpse-Funktion. Die Smartphone-Branche sei demnach ein hartes Pflaster. Nothing habe es als einziger Neueinsteiger im letzten Jahrzehnt geschafft, sich zu etablieren. Das war kein Spaziergang, denn die Eintrittsbarrieren sind hoch – von den Entwicklungskosten bis zur komplexen Lieferkette.

Eine der größten Herausforderungen sind demnach die Stückkosten. Die liegen bei Newcomern meist höher als bei den etablierten Herstellern. Gleichzeitig arbeitet die Konkurrenz mit zusätzlichen Einnahmequellen wie vorinstallierten Apps. Das ist auch bei großen Namen wie Samsung gängige Praxis.

Nothing geht jetzt eben einen ähnlichen Weg – allerdings wolle man Augenmaß walten lassen. Bei ausgewählten Nicht-Flaggschiff-Modellen werden künftig Partner-Apps vorinstalliert. Der Fokus liege dabei auf Apps, die viele Nutzer sowieso direkt nach dem Kauf installieren, wie etwa Instagram. In manchen Fällen sollen die Integrationen sogar Vorteile bringen, etwa bei der Kamera oder beim Teilen von Inhalten.

Teil dieser Strategie ist auch die neue Lock-Glimpse-Funktion in Nothing OS 4.0. Sie bringt kuratierte Hintergrundbilder auf den Sperrbildschirm, aufgeteilt in neun Kategorien. Zusätzlich können aktuelle Updates und nützliche Inhalte angezeigt werden.

Wichtig: Bei der Phone (3a)-Serie ist Lock Glimpse standardmäßig deaktiviert und kann jederzeit in den Einstellungen aktiviert oder komplett ausgeschaltet werden. Der Zugriff erfolgt durch Wischen nach links auf dem Sperrbildschirm. Die Hintergrundkategorien sind anpassbar und in künftigen Updates sollen auch eigene Fotos verwendet werden können. Nothing versichert, dass keine persönlichen Daten weitergegeben werden.

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