Nothing will die Smartphone-Welt ordentlich aufmischen. Mit Essential wurde heute der erste Schritt in Richtung eines komplett KI-gesteuerten Betriebssystems vorgestellt. Klingt erstmal nach Marketing-Sprech.
Essential kommt als KI-Toolbox daher, die sich später zu einem vollwertigen Betriebssystem namens Essential OS entwickeln soll. Den Anfang machen zwei Features: Essential Apps und Playground. Mit Essential Apps lassen sich per Sprachbefehl in Sekundenschnelle personalisierte Apps erstellen. Playground ist die dazugehörige Community-Plattform zum Teilen und Remixen dieser Apps.
Die Idee dahinter? Weg von den 08/15-Apps, die allen Nutzern das Gleiche bieten, hin zu persönlicher Software. Statt sich durch endlose App-Stores zu wühlen, beschreibt man einfach in normaler Sprache, was die App können soll. Zum Beispiel einen automatischen Beleg-Scanner mit PDF-Export oder einen Mood-Tracker, der sich mit der Musikbibliothek synchronisiert. Wie das Ganze am Ende aussehen wird, wird spannend zu sehen sein.
Nothing-CEO Carl Pei sieht darin den Startschuss für eine neue Software-Ära. Die bisherigen Platzhirsche mit ihren geschlossenen Systemen sollen Konkurrenz bekommen. Die Alpha-Phase hat bereits gezeigt, was möglich ist. Die Community hat hunderte Apps entwickelt, von simplen Werkzeugen bis zu komplexen Organizern. Das Beste daran: Es braucht keine riesige Nutzerschaft mehr, um eine App zu rechtfertigen. Wenn jemand eine Idee hat, kann sie direkt umgesetzt werden.
Na, klingt erst einmal nach Marketing-Sprech? Oder immer noch? Ich bin für Option B.
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3 months ago
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