Ich hatte hier im Blog auch mal einen Artikel veröffentlicht, um die Funktionsweise der Hall-Effekt-Sticks oder auch Hall-Sensoren zu erklären. Der Name hat nichts mit Hall / Schall zu tun, sondern geht auf den Physiker Edwin Hall zurück. Analogsticks auf Basis der Technik, die mit Magneten operiert, sind haltbarer und im Gegensatz zu klassischen Sticks mit mechanischen Bauteilen vor Stick Drift gefeit. Letzterer sorgte etwa für das vorzeitige Ableben vieler Joy-Cons der ersten Nintendo Switch. Deswegen hatten viele Gamer gehofft, dass Nintendo daraus lernen und für das Nachfolgemodell Hall-Effekt-Sticks einsetzen würde. Bedauerlicherweise hat der japanische Hersteller dem aber jetzt öffentlich eine Absage erteilt.
In einem Interview mit dem Magazin NintendoLife hat ein Manager von Nintendo of America bestätigt, dass auch die Nintendo Switch 2 keine Hall-Sensoren verwendet. Das ist sehr enttäuschend, bedenkt man, dass diese z. B. mittlerweile selbst bei günstigen Controllern wie den snakebyte Gamepad Base X und RGB X zum Einsatz kommen. Auch PC-Gaming-Handheld-Hersteller wie Ayaneo setzen schon lange auf Hall-Sensoren. Unklar ist noch, ob wenigstens der Nintendo Switch 2 Pro Controller Hall-Sensoren verwendet. Dazu hat es noch keine klaren Aussagen gegeben, es sieht aber auch eher nicht danach aus.
Über die Gründe kann man nur spekulieren. Hall-Sensoren bzw. Analogsticks auf deren Basis sind etwas teurer als Sticks auf Basis von mechanischen Komponenten. Hier hat Nintendo sich also wohl entschieden, die Herstellungskosten lieber etwas zu drücken. Aus dem gleichen Grund dürfte man nach der Nintendo Switch OLED-Modell für die Switch 2 auch wieder zu einem LC-Display zurückgekehrt sein.
Dabei kommt die Nintendo Switch 2 in Deutschland am 5. Juni 2025 in den Handel und wird 469,99 Euro kosten – bzw. 509,99 Euro mit dem Spiel „Mario Kart World“ im Bundle. Das ist ein deutlich höherer Preis als noch beim Launch des Vorgängermodells. Parallel hat Nintendo auch die Spielepreise angehoben. First-Party-Spiele kosten digital 79,99 Euro und als physische Versionen sogar 89,99 Euro. Bedenkt man, dass die Preise für Games aus dem Hause Big N zudem stets ziemlich stabil bleiben, müssen Konsolenspieler da jetzt deutlich tiefer in die Tasche greifen als bei der letzten Generation.
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9 months ago
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