Neues Elektrogerätegesetz geplant: Batterien und E-Zigaretten im Fokus

3 months ago 5


Die Bundesregierung plant eine Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes. Der Gesetzentwurf zielt auf zwei große Probleme ab, die aktuell viele Verbraucher betreffen: die Brandgefahr durch Lithium-Batterien und die Entsorgung von E-Zigaretten. Immer mehr Geräte kommen mit fest verbauten Akkus daher. Das ist praktisch, birgt aber wohl auch Risiken. Gerade bei der Entsorgung kann es durch beschädigte Lithium-Batterien zu Bränden kommen. Das soll sich ändern. Künftig müssen, wenn das Ding durch ist, leicht entnehmbare Batterien direkt an der Sammelstelle raus. Geräte mit fest verbauten Akkus werden separat gesammelt.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die elektronischen Einweg-Zigaretten, die mittlerweile millionenfach über deutsche Ladentheken gehen. Viele Nutzer wissen gar nicht, dass diese eigentlich als Elektroschrott entsorgt werden müssen. Nach der Gesetzesänderung können die E-Zigaretten direkt im Geschäft zurückgegeben werden, praktisch dort, wo sie gekauft wurden.

Die Sammlung von Elektroschrott läuft in Deutschland noch nicht optimal. Mit einer Quote von 38,6 Prozent im Jahr 2021 sind wir weit vom EU-Ziel von 65 Prozent entfernt. Auch hier will das neue Gesetz ansetzen. Eine Neuerung: Künftig können noch funktionsfähige Altgeräte bei kommunalen Sammelstellen für die Wiederverwendung abgegeben werden. Schneller wäre sicher noch: Zu verschenken beim Onlinemarktplatz eurer Wahl.

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