
In Las Vegas steppt der Bär, die CES 2026 startet, und natürlich dürfen da die smarten Haushaltshelfer nicht fehlen. Narwal nutzt die Messe, um sein neues Flaggschiff, den Flow 2, ins Rennen zu schicken. Der Hersteller packt hier ordentlich Leistung rein, auf dem Papier stehen satte 30.000 Pascal Saugkraft. Das ist eine Ansage, wobei Papier bekanntlich geduldig ist. Viel interessanter ist aber, was die Software dieses Mal leisten soll. Der Roboter kommt als klassische Kombination aus Saug- und Wischfunktion daher und setzt stark auf künstliche Intelligenz, um sich im Markt abzuheben.
Spannend klingt da die erweiterte Objekterkennung. Narwal verbaut zwei 1080p-RGB-Kameras mit einem Sichtfeld von 136 Grad. Damit soll der Flow 2 nicht nur Hindernisse im Millimeterbereich umfahren, sondern auch erkennen, was da eigentlich genau auf dem Boden herumliegt. Wer also mal wieder den Schlüssel oder das Spielzeug der Kinder sucht, könnte künftig vom Staubsauger einen Hinweis bekommen. Das System markiert wertvolle Gegenstände, sendet eine Benachrichtigung aufs Smartphone und speichert den Fundort mit Prioritätsstufen zur Vermeidung. Die Verarbeitung der visuellen Daten soll dabei laut Hersteller primär lokal auf dem Gerät stattfinden. Nur wenn die lokale KI absolut nicht weiterweiß, werden Daten zur Analyse in die Cloud geschickt.
Im Hinblick auf die Reinigung setzt man auf Anpassungsfähigkeit. Ein spezieller Modus für Haustiere erhöht die Leistung in deren Bereichen, zudem kann der Roboter wohl Videoanrufe ermöglichen, falls man unterwegs mal nach dem Hund schauen will. Erkennt das Gerät verschmutzte oder nasse Stellen, passt es den Reinigungsmodus automatisch an, das kennt man schon vom Vorgänger und dem Wettbewerb. Gewischt wird mit einem Raupen-Mopp, der mit bis zu 60 Grad Celsius heißem Wasser und 12 Newton Anpressdruck arbeitet, um Flecken zu lösen. Die Basisstation kümmert sich um das Waschen des Mopps, lädt den Roboter schnell nach und soll dank wiederverwendbarem Staubbeutel und waschbarem Filter bis zu 120 Tage ohne manuelles Eingreifen auskommen.
Neben dem Roboter erweitert Narwal das Portfolio noch um zwei weitere Kategorien. Mit der V50-Serie kommt ein selbstreinigender Akkusauger, der mit knapp 1,4 Kilogramm recht leicht ausfällt. Dazu gesellt sich die U50-Serie, ein Handstaubsauger speziell für Matratzen und Möbel, der mit 16.000 Pascal saugt und mit UV-Licht sowie gut 58 Grad Celsius Wärme Bakterien den Garaus machen will. Wann die Geräte hierzulande aufschlagen und was der Spaß am Ende kosten soll, hat Narwal bisher noch nicht verraten. As usual…
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