Motorola wagt Neues: Erstes portables Lautsprechermodell und neuer Eingabestift vorgestellt

1 day ago 2

Motorola hat sich bislang auf Smartphones und Tablets konzentriert, jetzt macht die Marke einen Schritt in neue Gefilde. Mit dem Moto Sound Flow kommt der erste portable Lautsprecher des Herstellers auf den Markt. Das Gerät präsentiert sich zurückhaltend mit einem Stoffbezug in Twill-Optik und kann in den Pantone-Farben Carbon oder Warm Taupe bestellt werden.

Bei der Klangabstimmung hat sich Motorola Hilfe geholt, und zwar von Bose. Die Zusammenarbeit soll dafür sorgen, dass der Sound auch dann noch sauber bleibt, wenn die Lautstärke hochgedreht wird. Unter der Haube arbeiten mehrere Komponenten zusammen: Ein Tieftöner kümmert sich um die Bässe, ein Hochtöner liefert die klaren Höhen, und zwei passive Radiatoren runden das Ganze ab. Die Ausgangsleistung liegt bei 30 Watt. Für die Verbindung stehen zwei Optionen zur Verfügung. Zu Hause lässt sich der Lautsprecher über WLAN ins Netzwerk einbinden, was hochauflösendes Streaming ermöglicht. Unterwegs kommt Bluetooth 5 zum Einsatz.

Hinzu kommt beim Moto Sound Flow die verbaute Ultra-Wideband-Technik. Wer mehrere dieser Lautsprecher im Haus verteilt hat, kann sich auf die RoomShift-Funktion verlassen. Das System erkennt dank UWB, in welchem Raum man sich gerade aufhält, und schickt die Musik automatisch zum nächsten Gerät. Bei zwei Lautsprechern sorgt Dynamic Stereo dafür, dass der linke und rechte Kanal sich nach der eigenen Position richten. So soll das Stereobild konstant bleiben, egal wo man gerade steht. Über die dazugehörige App, die es sowohl für Android als auch iOS gibt, kann man außerdem mit einer Wischbewegung den Sound zwischen Handy, Kopfhörern und Lautsprecher hin- und herschieben. Diese QuickSwitch-Funktion macht das Wechseln zwischen Geräten recht unkompliziert.

Obwohl der Moto Sound Flow klar für den Heimgebrauch gedacht ist, taugt er auch für draußen. Der eingebaute Akku bringt es auf 6.000 mAh, was für längere Hörsessions reichen sollte. Das Gehäuse trägt die IP67-Zertifizierung, ist also gegen Staub geschützt und hält auch mal ein Bad im Wasser aus.

moto pen ultra

Obendrein hat Motorola mit dem moto pen ultra einen aktiven Eingabestift vorgestellt, der sich an Besitzer der neuen Foldable-Modelle motorola signature und motorola razr fold richtet. Der Stift arbeitet mit einer druckempfindlichen Spitze, wodurch sich die Strichstärke je nach Auflagendruck verändern lässt. Dazu kommt eine Neigungserkennung, die beim digitalen Zeichnen hilft, wenn es um Schattierungen oder verschiedene Texturen geht. Die Spitze fällt sehr fein aus, was die Arbeit bei präzisen Aufgaben wie dem Unterschreiben von Dokumenten oder dem Markieren von Textstellen erleichtern soll.

Damit beim Schreiben oder Zeichnen die Handfläche nicht stört, wenn sie auf dem Display aufliegt, wurde eine entsprechende Erkennung eingebaut. Der Bildschirm reagiert dann nur noch auf den Stift selbst. Das Unternehmen hat den moto pen ultra eng in die Systemoberfläche eingebunden. Über eine Schnellzugriffsleiste erreicht man entsprechend verschiedene Werkzeuge, von denen einige mit KI arbeiten.

  • Mit Quick Clip lassen sich Inhalte markieren und direkt in neue oder vorhandene Notizen übernehmen.
  • Speed Share analysiert, wie man das Smartphone nutzt, und schlägt dann Kontakte vor, an die sich Notizen oder Dokumente schnell versenden lassen.
  • Eine weitere Funktion nennt sich Sketch to Image und verwandelt einfache Skizzen mithilfe von KI in ausgearbeitete Bilder.

Für unterwegs liegt dem Stylus eine Tragetasche bei. Der Akku soll laut Hersteller so dimensioniert sein, dass er einen kompletten Arbeitstag durchhält, auch wenn der Stift häufig zum Einsatz kommt. Für beide Neuvorstellungen wird Motorola zu einem späteren Zeitpunkt Preis- als auch Veröffentlichungsinfos nachreichen.

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