Das namensgebende Metaverse ist doch nicht die Zukunft Meta Platforms’, sodass der Konzern auf die VR-Bremse tritt. Jetzt werden nicht nur mehr als 1.000 Mitarbeiter entlassen und Investitionen in Virtual Reality zurückgefahren, sondern auch Spielestudios für VR-Titel geschlossen. Jetzt sollen KI und Wearables die Aktie antreiben. Doch Training und Nutzung von KI benötigen viel Energiee, und dafür hat Meta Platforms nun einen AKW-Lieferanten gefunden: die von Bill Gates gegründete Firma Terrapower. Diese will 2 bis 8 Reaktoren liefern. Das ist allerdings ein langfristiger Plan, denn die vergleichsweise kleinen Plutonium-Brutreaktoren mit Natriumkühlung sollen erst ab 2032 geliefert werden. Derweil wird OnePlus-Gründer Pete Lau in Taiwan polizeilich gesucht, denn er hat Software-Entwickler für seine Smartphones in einer taiwanischen Tochterfirma beschäftigt. Chinesischen Firmen ist dies aus Sicherheitsgründen untersagt, da Taiwan ansonsten einen Abfluss gut ausgebildeter und begabter Ingenieure befürchtet – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Die Kündigungswelle rollt bei Reality Labs, der Metaverse-Abteilung Meta Platforms’. Diese Abteilung sollte den vormals als Facebook bekannten Datenkonzern in die Zukunft führen, zu den echten Pfründen in den virtuellen Realitäten. 100 Milliarden US-Dollar später wird jetzt umgeschichtet: Der Konzern setzt auf KI und Wearables. Über 1.000 Mitarbeiter werden bei den Reality Labs gegangen. Investitionen in virtuelle Realität (VR) werden zurückgefahren, um die Sache „nachhaltig“ zu gestalten, so der Meta-Technikchef. Zudem werden drei konzerneigene Spielestudios geschlossen, die Computerspiele in die VR gehievt haben, und die für hunderte Millionen Dollar erworbene Fitness-App Supernatural auf Lebenserhaltung umgestellt: Meta Platforms bestätigt Abkehr vom Metaverse und Spielen mit Virtual Reality.
KI spielt bei Meta Platforms dagegen weiter eine große Rolle, und der Konzern möchte den entsprechenden Strombedarf auch mit Kernkraft decken. Dazu hat es einen Projektentwickler für neue Atomkraftwerke gesucht und jetzt auch gefunden: die 2006 von Bill Gates gegründete Firma Terrapower. Sie entwickelt vergleichsweise kleine Plutonium-Brutreaktoren mit Natriumkühlung und baut seit 2024 einen solchen Small Modular Reaktor (SMR) in Wyoming. Der Fertigstellungstermin hat sich von ursprünglich 2028 auf 2030 verschoben. Bereits zwei Jahre danach soll Terrapower Meta die ersten beiden Reaktoren liefern. Meta hat eine Option auf sechs weitere, doch wie viel Geld dafür berechnet wird, ist bislang nicht bekannt: Bill Gates’ Terrapower liefert Meta Platforms Atomreaktoren.
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Staatsanwälte Taiwans haben einen Haftbefehl für OnePlus-CEO und -Gründer Pete Lau ausgestellt, da dieser illegal taiwanische Mitarbeiter in einem chinesischen Unternehmen beschäftigt haben soll. Das verstößt gegen den "Cross-Strait Act", ein taiwanisches Gesetz zum Schutz der Sicherheit der eigenen Bevölkerung vor chinesischen Einflüssen. Dazu gehört auch die Eindämmung der Rekrutierung taiwanischer Software-Entwickler durch chinesische Technologiefirmen. Unternehmen aus dem Reich der Mitte ist dies nur mit behördlicher Ausnahmegenehmigung Taiwans erlaubt. Gleichzeitig wurden zwei taiwanische Bürger angeklagt, die in der lokalen Tochterfirma als leitende Angestellte für den OnePlus-Chef gearbeitet haben: OnePlus-Chef droht Haftstrafe in Taiwan wegen Rekrutierung lokaler Ingenieure.
Dramatische Unterschiede in der Bildqualität zwischen den High-End-Modellen der verschiedenen TV-Hersteller gibt es nicht. Bei korrekter Konfiguration, insbesondere im Filmmaker-Modus, sind zwar subtile Unterschiede sichtbar, doch man muss bei aktuellen Premium-Geräten in Sachen Bild keinen Fehlgriff mehr befürchten. Auch die grundsätzliche Ausstattung der Geräte lässt wenig Wünsche offen. Das unterscheidet die teuren TVs von der großen Masse der Smart-TVs aus dem mittleren und erst recht dem unteren Preisbereich. Wie Sie aus jenen Gruppen das passende Gerät für sich finden, haben wir in unserer großen TV-Kaufberatung herausgearbeitet. Dabei werden die Merkmale herausgearbeitet, die Ihnen persönlich wichtig sind bei Premium-TVs: Welcher Hersteller den passenden Fernseher bietet.
Neue QD-OLED-Monitore zur CES 2025 (7 Bilder)

Die ursprünglich auf Unterhaltungselektronik spezialisierte CES in Las Vegas hat sich längst als IT-Jahresauftakt etabliert. In Nevada präsentieren Chiphersteller wie AMD, Intel und Nvidia schon traditionell ihre Pläne fürs jeweilige Jahr. So zeigte Intel haufenweise Notebooks mit dem lange angekündigten Core Ultra 300 „Panther Lake“, sie sollen ab Ende Januar in den USA zu haben sein. AMD-Chefin Lisa Su kündigte die Mobilprozessoren der Baureihe Ryzen AI 400 (Gorgon Point) offiziell an, sprach viel über KI-Server und brachte den Ryzen 7 9850X3D auf die Bühne. Auch eine Reihe von Notebooks mit Qualcomm Snapdragon X2 waren zu sehen, der aber wohl erst im Mai loslegt – aus guten (Windows-)Gründen. Darüber sprechen wir im Bit-Rauschen, dem Prozessor-Podcast: Chip-Ankündigungen auf der CES 2026.
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Auch noch wichtig:
- Threema gilt als sicherer Messenger-Dienst mit Fokus auf Privatsphäre. Am Montag hat Comitis Capital die Übernahme angekündigt: Comitis Capital übernimmt Threema.
- Samsung verkauft ab sofort auch generalüberholte Smartphones in Deutschland. Den Anfang macht die Galaxy-S25-Reihe. Vor dem Kauf lohnt sich ein Preischeck des Galaxy S25: Samsung verkauft generalüberholte Smartphones in Deutschland.
- Die Verbraucherzentrale NRW führt eine Sammelklage gegen eine aus ihrer Sicht unzulässige Preiserhöhung bei Amazon Prime an. Nun kann man sich dafür eintragen: Anmeldung zur Sammelklage gegen Preiserhöhung bei Amazon Prime jetzt möglich.
- Die verbesserte Siri muss womöglich noch warten, dafür gibt es bessere Android-Transfers und andere Goodies. Ein Überblick zu iOS 26.3: Diese neuen Features hat Apple in der Pipeline.
- Die neuen Versionen der Reihen Exos, Ironwolf Pro und Skyhawk AI speichern wie ihre Vorgänger im CMR-Format, ihre Kapazität aber steigt auf 32 Terabyte: 32-TByte-Festplatten von Seagate für NAS und Server.
- HBO Max kann jetzt in Deutschland gebucht werden. Sky-Nutzer stehen als Verlierer da – und bekommen kein Sonderkündigungsrecht, nachdem HBO Max in Deutschland startet: Noch ein Streaming-Dienst.
- Der Streamingdienst von HBO startet in Deutschland. Der erste Eindruck ist gut, es gibt aber auch Schwächen. Das zeigt HBO Max im Test: Das bietet der neue Abo-Videostreamingdienst.
- Anders als viele Firmen hat Games Workshop zuletzt Kreative eingestellt, für ihre Designs dürfen sie keine KI benutzen. Das Geschäft läuft derweil blendend. Dabei sind sie von KI „nicht so begeistert“: Games Workshop untersagt Angestellten KI-Einsatz.
- Jürgen Sitzler ist seit 25 Jahren beim Sägenkonzern Stihl in der IT tätig. Im Interview mit heise online berichtet er aus dem Alltag eines Plattformmanagers und zum Endpoint-Management: „Operativ hilft es nicht, in Alarmismus zu verfallen“.
- Am späten Mittwochabend sollen vier Personen vorzeitig die ISS verlassen und zur Erde zurückkehren. Nun wurden Sachen gepackt und das Kommando übergeben: Vor Evakuierung aus medizinischen Gründen ISS-Kommando übergeben.
- Das Weltraumteleskop James Webb findet unerwartet viele „tote“ Galaxien im frühen Universum, in denen keine Sterne entstehen. Nun wurde ein Schuldiger gefunden: Supermassereiches Schwarzes Loch lässt Galaxie langsam „verhungern“.
- Forscher zeigen, dass LLMs urheberrechtlich geschützte Trainingsdaten fast wörtlich wiedergeben können. Das bedeutet Kopfschmerzen für die Modell-Anbieter. Denn diese haben doch nur auswendig gelernt: Forscher testen Wiedergabe von KI-Trainingsdaten.
- Warner Bros Discovery will Warner Bros an Netflix verkaufen. Paramount will den gesamten WBD-Konzern haben. Nun geht es zu Gericht: Verschmähtes Paramount verklagt Warner Bros Discovery.
(fds)


