
Microsoft hat auf der Build-Konferenz einen neuen Texteditor namens Edit für Windows angekündigt. Anders als das bekannte Notepad handelt es sich bei Edit um einen Kommandozeilen-Texteditor, der dennoch mit einer Benutzeroberfläche im Stil von Visual Studio Code daherkommt. Die Motivation hinter der Entwicklung war es, einen CLI-Texteditor für 64-Bit-Versionen von Windows bereitzustellen, da MS-DOS nur in 32-Bit-Versionen des Betriebssystems verfügbar war.

Besonders interessant ist die Unterstützung des Mausmodus, der das Anklicken von Menüoptionen und das Markieren von Text ermöglicht. Ein Kontextmenü per Rechtsklick sucht man allerdings vergebens. Dafür bietet Edit die üblichen Tastaturkürzel wie Strg+Z, Strg+V und Strg+R für die Suchen-und-Ersetzen-Funktion. Der Zeilenumbruch lässt sich per Alt+Z aktivieren. Microsoft hat den in Rust geschriebenen Quellcode unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Die offizielle Einführung von Edit ist zunächst im Windows Insider Programm in den kommenden Monaten geplant, bevor der Editor seinen Weg in den Stable-Kanal von Windows 11 findet. Interessierte können Edit bereits jetzt als portable Anwendung von der GitHub-Projektseite herunterladen und nach dem Entpacken direkt über die edit.exe starten.
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